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Lukas Hinterseer
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Murat Satin
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Oliver Lukic
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Marco Philip Hoffmann
Hartberg trauert Sieg in Tirol nach: "Eine große Dummheit!"
Ein fast schon ängstlicher TSV gibt eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Die WSG profitiert von einem ganz späten Elfmeter und destruktiven Hartbergern.
Noch bitterer kann man eine Führung eigentlich nicht mehr verschenken.
Lediglich 15 Sekunden trennten die Hartberger vom dritten Bundesligasieg in Folge. Doch ein Foulelfmeter verhinderte letztlich den Sieg bei der WSG.
Allerdings ist am Ende nicht nur der Strafstoß dafür ausschlaggebend, sondern auch ein naiver und passiver Auftritt nach der ersten Hälfte.
TSV-Coach Schopp nach dem 2:2: "Eine gefühlte Niederlage"
Denn die Oststeirer sahen nach zwei Treffer aus zwei Freistoßsituationen durch Oliver Lukic (14.) und Marco Hoffmann (44.) eigentlich schon wie der sichere Sieger aus. Letztlich verspielte die Schopp-Elf aber noch die 2:0-Führung.
Klarerweise übte TSV-Coach Markus Schopp daher auch Kritik an seiner Mannschaft. "Es ist eine gefühlte Niederlage, die absolut in Ordnung geht. Wir waren in den letzten 25 Minuten nur mehr destruktiv und wollten es über die Zeit bringen. Das ist aber der falsche Ansatz und naiv, um nicht dumm zu sagen", erklärte er unmittelbar danach im "Sky"-Interview.
Besonders bitter ist das Remis natürlich auch für Lukic. Dem Leihspieler aus Salzburg glückte zunächst wohl per Aufsitzer nach einem Freistoß der erste Bundesligatreffer in seiner Karriere. Doch am Ende wird der junge Kroate noch zum Unglücksraben.
Lukic nach spätem Elfmeterfoul: "Es schaut dumm aus"
Denn in der vermeintlich letzten Aktion des Spiels schubste der erst 19-jährige Kroate noch WSG-Spieler Thomas Sabitzer im eigenen Strafraum und sorgte somit für den Elfmeter, den die Tiroler letztlich auch verwerteten.
"Es ist eine große Dummheit und schaut natürlich dumm aus. Ich habe den Ball wegen der Sonne schlecht gesehen und dachte, dass ich Angelo (Anm.: Gatteremayer) geschubst habe. Ich habe zuerst gar nicht gewusst, dass es nicht mein eigener Mitspieler war", so Lukic.
Für den Salzburg-Leihspieler endete damit die Partie äußerst unglücklich. "Es ist bitter. Das darf mir einfach nicht passieren", fügte er noch hinzu.
WSG auf dem Findungsweg "nach dem Energielevel"
Aufseiten der Tiroler sieht die Situation naturgemäß anders aus. Eigentlich war die WSG nach der Bundesligaerfolgen über Lustenau (4:0) und gegen die Wiener Austria (1:0) schon am Weg zur Heimpleite. Schlussendlich reichte es aber doch noch für den nächsten Punktgewinn.
"Uns fehlten in der ersten Hälfte ein paar Prozent am Energielevel. Und dann verteidigen wir solche Standardsituationen nicht mit der nötigen Aggressivität", stellte WSG-Coach Philipp Semlic fest.
Genau diese Attribute führten die Tiroler nach dem Seitenwechsel aber zum Remis. "In der zweiten Hälfte hat die Intensität im Ballbesitz gepasst. Daher ist es auch ein hochverdienter Punkt", fügte er noch hinzu.
Nun wartet auf die WSG mit einem Gastspiel bei Rapid vor der ersten Länderspielpause aber noch eine schwierige Aufgabe (ab 19:30 Uhr am Freitag im LIVE-Ticker >>>).
Für die Hartberger wird es im Heimspiel gegen den LASK auf keinen Fall einfacher (ab 14:30 Uhr am Sonntag im LIVE-Ticker >>>).