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Beendet
3:1
2:0
,
1:1
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Magnus Dalpiaz
NEWS
Guter Auftritt ohne Punkte: "Rapid ist 6 Monate weiter als wir"
Markus Schopp hat aber "viel Fantasie", wie er seine Hartberger weiterentwickeln kann.
Textquelle: © LAOLA1
von Johannes Bauer
Am Freitagabend gingen für den TSV Hartberg zwei gute Serien zu Ende: Beim SK Rapid setzt es die erste Niederlage seit zwei Monaten, und zum ersten Mal seit drei Duellen gab es nichts Zählbares gegen die Hütteldorfer.
Wirklich viel hätte allerdings nicht gefehlt, den Status als Angstgegner zu prolongieren. Hartberg trat mit gutem Gameplan auf, wollte auch mitspielen und tat das bis zum letzten Drittel auch sehr anständig.
Ein hauchdünn nicht gegebenes Abseitstor von Marco Hoffmann zum vermeintlichen Ausgleich nach 14 Minuten sorgte für Aufregung und war diskutabel, erinnerte allerdings frappant an ein vergangenes Duell beider Mannschaften, in dem ein Tor nach ähnlich knapper Entscheidung gegen Matthias Seidl nicht gegeben wurde.
"Interessantes Spiel" blieb über
Auch das 1:2 durch Magnus Dalpiaz nach Wiederbeginn brachte die Gäste lange ins Spiel zurück, aber diesmal knickte Rapid nicht ein. Ein Fakt, der von den Wienern auch als Fortschritt zur Vergangenheit benannt wurde >>>.
Gemischte Gefühle waren die logische Folge. "Bis zum 3:1 hatten wir immer das Gefühl, das Spiel noch in unsere Richtung lenken zu können. Übrig bleibt ein interessantes Spiel mit einem Sieger, der momentan für mich einfach sehr gut ist", musste Markus Schopp hinnehmen.
Lehren ziehen und daran wachsen sei angesagt. Viele junge Spieler hätten auch ein erstes Mal vor so einer Kulisse wie den über 20.000 Zuschauern im Allianz Stadion gespielt.
Zu viel Änderung auf personeller Ebene
Während Rapid seit Winter mit Johannes Hoff Thorup arbeite und aktuell laut Schopp "das beste Team Österreichs" darstelle, habe der eigene Weg im Sommer begonnen und viele Veränderungen benötigt.
"Wir haben zu viele Spieler verloren, die für ein Konterspiel prädestiniert waren. Ich fange hinten mit einem Hülsmann an, der mit zwei Metern bei allen langen Bällen ein Faktor war. Ich habe einen Heil verloren, kurzfristig einen Fridrikas, einen Wilfinger. Wir haben vieles verändern müssen. Auf der anderen Seite sehe ich das Potenzial, welches wir noch haben."
Das nächste Ziel müsse sein, Potenziale abzurufen und in solchen Spielen wieder Zählbares mitzunehmen. Dafür gäbe es vor allem individuelle Themen zu bearbeiten: "Da ist Rapid einfach sechs Monate weiter als wir."
Etwa im Verteidigungsverhalten bei den ersten beiden Gegentoren, aber genauso auf der anderen Seite des Feldes. So gut sich Hartberg im Mittelfeld behaupten konnte, so sehr gingen die Tiefenläufe ab, für mehr Gefahr zu sorgen: Abseits des Treffers und des Abseitstors waren Chancen Mangelware.
"Aber ich habe da viel Fantasie und Ideen, wie wir die Mannschaft weiterentwickeln können. Ich freue mich schon auf die Analyse und das nächste Training, weil die Jungs so hungrig sind", versprach Schopp.