Djuricin: Bester Rapid-Coach seit Ernst Dokupil

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Der SK Rapid ist im Aufwind. Trainer Goran Djuricin kündigte an, dass es rund zwei Monate dauern würde, bis Fortschritte zu erkennen sind.

Das ist nun eingetreten, auch wenn man mehr Punkte auf dem Konto haben könnte. Prinzipiell kann sich die Bilanz von "Gogo" sehen lassen, denn seit dem Jahr 2000 weist kein Rapid-Trainer nach 21 Pflichtspielen einen besseren Schnitt auf.

Mit 11 Siegen, 4 Remis und 6 Niederlagen (1,76 Punkte pro Spiel) ist Djuricin der beste grün-weiße Coach seit Ernst Dokupil.

Wie der "Kurier" berichtet, liegt er damit auch vor Mike Büskens (1,62), der eine funktionierende Mannschaft übernahm und weist einen doppelten Wert von Damir Canadi (0,88) auf.

"Ich bin sehr überrascht und freue mich über diese Werte", meint Goran Djuricin. "Es war in den ersten Monaten nicht einfach für uns. Aber jetzt geht es deutlich bergauf."

Beste Torausbeute in diesem Jahrtausend

Ebenfalls in Krisenzeiten übernommen haben Rapid Zoran Barisic (1,57), Peter Schöttel (1,67), Peter Pacult (1,38) und Josef Hickersberger (1,38). Doch ihr Punkte-Durchschnitt liegt allesamt unter jenem des oft wegen seiner fehlenden Erfahrung kritisierten Djuricin.

Georg Zellhofer (1,19) und Lothar Matthäus (1,09) liegen noch viel weiter entfernt von dieser Erfolgs-Quote. Doch nun geht es um Bestätigung für das aktuelle Trainerteam. Mit dem Sieg gegen den LASK, Unentschieden in Salzburg und Altach, dem Aufstieg ins Cup-Achtelfinale gegen ASK Elektra sowie dem Heimsieg gegen den WAC sind die Hütteldorfer seit fünf Spielen ungeschlagen.

Während die Defensive noch ihre Probleme hat, punktet Djuricin vor allem mit der Offensive: 43 Toren in 21 Spielen sind der absolute Bestwert in diesem Jahrtausend. In dieser Hinsicht konnte auch Dokupil nicht mithalten.

Textquelle: © LAOLA1.at

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