Fix! Philipp Schobesberger bleibt Rapidler

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Nach langem Hin und Her ist endlich eine Entscheidung gefallen: Philipp Schobesberger bleibt Rapidler!

Der 23-jährige Oberösterreicher verlängert seinen ursprünglich im Sommer 2018 auslaufenden Rapid-Vertrag langfristig bis Sommer 2022. Die Dauer von vier weiteren Jahren überrascht aufgrund der zähen Verhandlungen schlussendlich doch ein wenig.

"Ich habe nicht umsonst immer betont, dass ich mich bei Rapid sehr wohl und auch enorm wertgeschätzt fühle", so Schobesberger in einem ersten Statement.

Gründliche Überlegungen für Verbleib bei Rapid

Über Vertragsmodalitäten abseits der Laufzeit wurde Stillschweigen vereinbart, eine Ausstiegsklausel im Falle eines Auslandswechsels kann somit nicht ausgeschlossen werden.

Trotzdem hat Schobesberger eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: "Einen solch langfristigen Vertrag unterschreibt man erst nach gründlichen Überlegungen und Beratungen mit meinem Management. Jetzt bin ich glücklich, dass wir uns geeinigt haben und blicke den nächsten Aufgaben mit Rapid mit großer Vorfreude entgegen. Momentan macht es in unserer Mannschaft richtig Spaß und ich hoffe, dass wir unsere Serie fortsetzen und unsere Leistungen noch weiter verbessern können."

Der "Pfitschipfeil" kam 2014 vom damaligen Regionalligisten FC Pasching nach Wien-Hütteldorf und avancierte dort seither zum Leistungsträger - nur gebremst durch anhaltendes Verletzungspech. Insgesamt absolvierte er bisher 98 Pflichgtspiele und konnte sich 24 Mal in die Torschützenliste eintragen.

Im Oktober feierte er zudem sein Debüt im österreichischen Nationalteam, als er beim 1:0-Auswärtssieg in Moldawien in der Schlussphase für Marko Arnautovic eingewechselt wurde.

Bickel: "Schobesberger ist ein außergewöhnlicher Spieler"

Fredy Bickel, Geschäftsführer Sport, meint zur nunmehr erfolgten Vertragsverlängerung:

"Ich freue mich sehr, dass es nach langen, aber immer professionell geführten Gesprächen nunmehr gelungen ist, eine Einigung zu erzielen. Philipp Schobesberger ist ein außergewöhnlicher Spieler, dessen Schnelligkeit und Unbekümmertheit, die auch durch seine lange Verletzungspause nicht getrübt wurde, für uns enorm wichtig ist. Aufgrund seines unkonventionellen Stils und seiner starken Leistungen steht er natürlich in den Notizblöcken einiger internationaler Scouts und Vereine und daher war es eine schwere Aufgabe, ihn weiter bei uns zu halten. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun eine Lösung gefunden haben, die für alle Seiten Vorteile bringt und bin überzeugt, dass uns Schobi in der Zukunft noch viel Freude bereiten wird", so Bickel.

Bereits in seiner ersten Saison schaffte es der Offensivspieler zum Stammspieler, im Frühjahr 2015 stellte er sogar einen Klubrekord von Jahrhundert-Rapidler Hans Krankl ein, damals erzielte er in sieben Bundesliga-Spielen en suite einen Treffer.

Europaweite Bekanntheit erlangte "Schobi" dann am 5. November 2015, als er in der Doosan Arena nicht nur seine bislang einzigen beiden Europacuptore erzielen konnte, sondern vor allem aufgrund des Goldtors zum 2:1 bei Viktoria Pilsen, das ihm kurios im Stolpern glückte.

Zuletzt fand Schobesberger nach rund einjähriger Verletzungspause in die Spur und ist mitverantwortlich für den Erfolgslauf der Grün-Weißen in der Herbstsaison.

Textquelle: © LAOLA1.at

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