Filipovic nimmt zu strittigem Tor Stellung

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Austria-Verteidiger Petar Filipovic will im "Sky"-Interview nach dem 2:0-Sieg gegen Mattersburg nichts von einem Handspiel bei seinem umstrittenen Treffer zum 2:0 wissen.

"Ich habe (dem Schiedsrichter) gesagt, dass mein Arm angelehnt war und das eigentlich kein Handspiel ist", sagt der Verteidiger.

Filipovic lenkte einen Weitschuss von Tarkan Serbest mit dem Ellbogen ins Tor, nach heftigen Mattersburger Protesten befragte Schiedsrichter Alexandar Harkam den Torschützen.

"Es war auf jeden Fall keine Absicht. Es ging auch so schnell, mein Arm ist auf jeden Fall angelehnt. Ich denke, dass es regulär ist", versuchte sich Filipovic im Interview auch als Schiedsrichter.

Es ging zu schnell

Auch Referee Harkam merkte an, dass die Szene in Spielgeschwindigkeit fast unmöglich zu sehen war: "Es ist schwierig, hier eine Szene zu finden, die hundertprozentig bezeugt, dass der Spieler mit der Hand zum Ball geht. Wenn man das so oft ansehen muss, kann man keinem Menschen der Welt einen Vorwurf machen, im Spiel muss man in Sekundenbruchteilen entscheiden."

"Er hat mir auf dem Spielfeld gesagt, er hätte den Ball nicht mit der Hand gespielt, sondern er wäre vom Arm abgeprallt", bestätigte auch der Schiedsrichter.

Filipovic sah die Verantwortung letztlich bei Harkam: "Der Schiedsrichter ist da, um das zu bewerten. Wenn er zu mir sagt, es ist kein Tor, dann muss ich das so hinnehmen, aber er hat das Tor gegeben und ich denke, das geht in Ordnung."

Und was wenn das Tor aberkannt worden wäre?

"Dann wäre ich sauer gewesen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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