So sieht es bei Kayode und Friesenbichler aus

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Die Wiener Austria beendet die Saison nach dem 6:1 bei der Admira als Vizemeister.

Anders als die gesperrten Tarkan Serbest und Lukas Rotpuller war der ebenfalls in der letzten Runde nicht spielberechtigte Larry Kayode aber nicht in der Südstadt anwesend.

Der Stürmer, der mit 17. Saisontreffern Torschützenkönig wurde, reiste bereits zur nigerianischen Nationalmannschaft.

Und viel deutet daraufhin, dass es keine Rückkehr nach Wien geben wird. Laut "Owngoalnigeria.com" soll sich der 24-Jährige bereits mit Spartak Moskau einig sein.

"Larry ist ein Spaßvogel. Er hat schon letztes Jahr zu Saisonende gesagt, dass er nicht mehr wieder kommt. Ich weiß von keinem Offert, weiß nur, dass Larry die Austria liebt“, erklärt FAK-Coach Thorsten Fink bei „Sky“.

"Wir können Gerüchte nicht verhindern"

Und Sportdirektor Franz Wohlfahrt sagt zur angeblichen Einigung seines Topstürmers mit dem russischen Topklub: "Wir können Gerüchte nicht verhindern, aber es ist so, dass kein Angebot für Kayode vorliegt. Larry ist sehr gerne bei uns.“

Zusatz: „Er ist aber ein ehrgeiziger Spieler und dann ist es logisch, dass er sich verbessern will.“

Somit wird sich die „Causa Kayode“ wohl noch eine Weile ziehen.

Definitiv noch dauern wird es, bis Klarheit über die Zukunft von Kevin Friesenbichler herrschen wird. Nur soviel ist sicher: Der Leihvertrag mit Benfica Lissabon endet.

Fink kämpft um Friesenbichler

Fink macht kein Geheimnis daraus, dass er den Angreifer, der gegen die Admira erstmals im Frühjahr in der Startelf stand und sein fünftes Saisontor erzielte, gerne über den Sommer hinaus bei den Veilchen sehen würde.

„Der Verein weiß, dass ich gerne hätte, dass er bleibt. Kevin ist sehr beliebt und verkörpert die Austria. Er hat eine tolle Einstellung. Obwohl er nicht viel gespielt hat, ist er ruhig geblieben. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass er viele Tore machen kann, wenn er regelmäßig zum Einsatz kommt.“

Der Steirer selbst würde ebenfalls gerne bei den Violetten bleiben. „Es wäre schön, bei der Austria zu bleiben.“

Doch Friesenbichler sagt auch: „Ich persönlich gebe mich nicht mit einem Platz auf der Ersatzbank zufrieden. Ich möchte von Beginn an spielen – und das am liebsten bei der Austria.“

Austria spielt auf Zeit

Doch es ist Geduld gefragt, wie Wohlfahrt erklärt: „Friesenbichler ist natürlich ein Thema, aber andere Sachen sind derzeit wichtiger.“

Die Austria dürfte auf Zeit spielen, schließlich läuft sein Vertrag erst am 30. Juni aus. Danach gibt es eine Kaufoption. Die Summe soll rund 400.000 Euro betragen.

Ein lukrativer Kayode-Verkauf könnte dabei nützlich sein.

Nützlich ist für Fink Reservist David De Paula, weshalb sich der Deutsche für eine Vertragsverlängerung mit dem Spanier ausspricht. Der Sportdirektor ist davon aber noch nicht überzeugt, da der Spanier einen Legionärsplatz besetzen würde.

Kvasina fix weg

Geklärt ist dafür, wie es mit Marko Kvasina weitergeht: Der 20-Jährige hat das Angebot einer Verlängerung abgelehnt und wird den FAK möglicherweise in Richtung Dynamo Dresden verlassen.

Und dann wäre noch Abwehrchef Lukas Rotpuller. Noch konnten sich beide Partien auf keinen neuen Vertrag einigen. „Wir sind mit ihm in laufenden Gesprächen“, meint Wohlfahrt abschließend.

Textquelle: © LAOLA1.at

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