Endlich fixiert! Petsos-Rückkehr zu Rapid perfekt

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Der Kaugummi-Transfer von Thanos Petsos zum SK Rapid ist endlich beendet.

Der Deutsch-Grieche kehrt nach einem wenig erfolgreichen Jahr bei Werder Bremen nach Hütteldorf zurück. Das geben die Grün-Weißen am Mittwoch-Nachmittag bekannt.

Der deutsche Bundesligist stimmt einer einjährigen Leihe des 26-Jährigen zu und ermöglicht den Wienern eine Kaufoption im Sommer 2018.

Petsos kam in Bremen nicht über drei Einsätze hinaus, auch im halben Jahr auf Leihe bei Fulham war es nur ein Einsatz im FA-Cup.

Wadenprobleme machten dem defensiven Mittelfeldspieler immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Bei Rapid hatte er immer wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen. Den medizinischen Test bestand er jedoch ohne Probleme.

Petsos kündigte schon bei Abschied Rapid-Rückkehr an

Nun hofft er beim zweiten Anlauf in Wien auf eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Petsos wechselte im Sommer 2013 von Greuther Fürth zum SK Rapid und wurde damals noch unter Sportdirektor Helmut Schulte nach Wien gelotst.

Dieser bezeichnete ihn als "Missing Link". Petsos wurde zum damaligen Königstransfer, in den kommenden drei Jahren verstärkte er Rapid inklusive Vizemeister-Titeln und Europa-League-Gruppenphasen. Bereits im Jänner 2016 wurde jedoch sein Bremen-Wechsel publik. Bei den Grün-Weißen aus der Hansestadt hat er noch einen Vertrag bis 2019.

Bickel erklärt Transfer

"Thanos Petsos hat über Jahre hinweg seine Qualitäten im zentralen Mittelfeld beim SK Rapid unter Beweis gestellt", erklärt Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel den Transfer.

"Durch die Verletzung von Philipp Malicsek und die ungeahnt lange Dauer bis zur vollständigen Einsatzfähigkeit in der Profimannschaft von Ivan Mocinic besteht auf dieser Position ein gewisser Handlungsbedarf. Petsos bringt alle Voraussetzungen mit, diese Rolle zu übernehmen, zudem konnten wir uns mit ihm und Werder Bremen auf sehr vernünftige Rahmenbedingungen einigen. So er bei uns bis zum Ende der Saison herausragende Leistungen abliefert, besteht die Möglichkeit auf eine fixe Verpflichtung."

"Generell ist unser Mann für die Zukunft auf der 6er-Position aber Dejan Ljubicic, der zuletzt eine hervorragende Talentprobe gegen den LASK ablieferte. Vorgesehen ist, dass er Mitte nächster Woche zu Wiener Neustadt zurückkehrt. Aufgrund der Kooperationsspieler-Vereinbarung, die wir mit den Niederösterreichern haben, können wir Ljubicic aber jederzeit zurückbeordern."

Petsos: "Toll, wieder bei Rapid zu sein"

Thanos Petsos, der für den SK Rapid in drei Saisonen bereits 101 Pflichspiele (7 Tore) bestritten hat, absolvierte bereits erfolgreich die sportmedizinischen Tests und ist ab der kommenden Runde einsatzberechtigt.

Über seine Rückkehr sagte er in einer ersten Stellungnahme: "Es ist toll, wieder beim SK Rapid zurück zu sein. Ich kenne hier noch viele Leute und habe zahlreiche schöne Momente erlebt, an die ich ab sofort anschließen möchte. Ich will auf dem Platz alles geben und zeigen, dass man mir hier zurecht erneut das Vertrauen schenkt!"

Im Abschiedsinterview im Jänner 2016 meinte Petsos gegenüber LAOLA1: "Ich betone auch gerne, dass ich durchaus irgendwann zu Rapid zurückkehren könnte." Was damals wohl eher der Höflichkeit als dem Realismus geschuldet war.

Denn für Petsos hätte die deutsche Bundesliga der nächste Schritt in seiner Karriere werden sollen. Die Erfahrung war schlussendlich ernüchternd. Mit so einer schnellen Rückkehr hätte der Mittelfeld-Abräumer mit dem starken Schuss sicher nicht gerechnet.

Wie schnell kann Petsos Rapid helfen?

Trotzdem meinte er schon damals: "Für die Fans gilt: Einmal Rapidler, immer Rapidler. Das hat sich bei mir auch ins Herz eingebrannt. Ich hatte hier eigentlich die drei besten Jahre in meiner Karriere. Dass das Gesamtpaket mit Trainern, Verantwortlichen, Fans und Mannschaft so passt, wird man selten noch einmal so finden."

Deshalb wird Petsos wohl schneller wieder im grün-weißen Umfeld Anklang finden. In welchem körperlichen Zustand er ist und wie schnell er der Mannschaft weiterhelfen kann, bleibt abzuwarten.

Denn trotz starker Phasen in seiner ersten Rapid-Ära, war der Deutsch-Grieche nicht unbedingt für seine Konstanz bekannt. Im Nachhinein gab Petsos auch zu, in den drei Jahren durchaus auch Hänger gehabt zu haben.

Es wird interessant zu beobachten sein, wie Trainer Goran Djuricin mit dem Überangebot im Mittelfeld umgeht und wie schnell Petsos zum Stamm zählen kann.

Textquelle: © LAOLA1.at

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