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El Maestro scherzt: "Despodov nervt mich sehr!"

Nach Triple-Pack scherzt der Sturm-Coach über seinen Matchwinner Despodov:

Tor-Debüt, Doppelpack, Triple-Pack! Die 12. Bundesliga-Runde wird Kiril Despodov nicht so schnell vergessen.

Der 22-Jährige ragte beim deutlichen 4:0-Auswärtssieg von Sturm Graz gegen spusu SKN St. Pölten heraus. Bereits im ersten Abschnitt zeigte sich die Leihgabe von Serie-A-Klub Cagliari Calcio äußerst spielfreudig und als Unruheherd, der schlussendlich nach dem Seitenwechsel explodierte.

Nach Spielende zeigte sich der Matchwinner zufrieden. "Ich bin glücklich bei Sturm und freue mich über meinen Dreierpack", strahlte der Bulgare im "Sky"-Interview.

Erster Streich als Dosenöffner

In den ersten 45 Minuten zeigten die St. Pöltener eine engagierte Leistung, verteidigten kompakt gegen spielbestimmende Grazer und sorgten mit dem ein oder anderen Konter für Nadelstiche. "Wir haben gut verteidigt, hatten die besseren Chancen. Mit Glück gehen wir in Führung", schnaufte SKN-Akteur Daniel Drescher durch.

Auch sein Teamkollege Daniel Petrovic, der vor dem ersten Sturm-Treffer die Kugel an den späteren Torschützen Despodov verlor, zeigte sich enttäuscht: "Ich muss den Ball einfach früher abspielen. Es war schlecht von meiner Seite und tut mir leid für die Mannschaft. Hätte ich diesen Fehler nicht gemacht, dann hätten wir vielleicht gewonnen."

Für Despodov war die 50. Minute eine spielentscheidende Szene. "Das erste Tor war sehr wichtig, weil es immer Selbstvertrauen gibt", sagte der fünffache bulgarische Teamspieler und findet von seinem Trainer El Maestro Zustimmung: "Nach dem Führungstor werden dir Räume angeboten, die wir heute gnadenlos ausgenützt haben."

Spezielle Beziehung zu El Maestro

Die Formkurve von Despodov, der seit seiner Ankunft in Graz immer zum Zug kam, steigt Woche für Woche nach oben. In sieben Einsätzen im Sturm-Trikot verzeichnete der Rechtsaußen drei Treffer sowie vier Vorlagen. Als Mitgrund für seine starken Leistungen sieht Despodov seine spezielle Beziehung zu El Maestro.

"Wir haben dort (ZSKA Sofia, Anm.) sehr gut zusammen gearbeitet. Ich hatte unter ihm eine herausragende Saison, ich weiß was er von uns Spielern sehen will", lachte der 22-Jährige und hofft auf weitere Glanzmomente: "Ich will dem Team weiter mit Toren und Assists helfen."

El Maestro: "Das Leben ist schön!"

Sein ehemaliger und aktueller Trainer konnte sich ein Grinsen nach dem klaren Auswärtserfolg nicht verkneifen. "Ich bin zufrieden und glücklich. Das Leben ist schön", so El Maestro.

Auf die Frage was genau er an Despodov schätze, antwortete der 36-Jährige mit einem Augenzwinkern: "Er nervt mich sehr! Fast täglich, weil er ein großes Potenzial hat und es ausnützen muss." Doch heute habe er nichts an seinem Schützling zu kritisieren. Im Gegenteil: "Wir wissen was wir an ihm haben und freuen uns für ihn."

St. Pölten und die "Lehrstunde"

Während Sturm mit drei Punkten nach Hause fährt, halten die Niederösterreicher für mindestens eine weitere Woche die rote Laterne inne. Bis zum Gegentreffer lieferten die Wölfe eine ordentliche Leistung ab, die auch SKN-Coach Alexander Schmidt nicht unbemerkt blieb.

"In der ersten Hälfte waren wir kompakt, hatten gute Konterchancen. Bis zum Gegentor waren wir ordentlich im Spiel", lautetet das Schmidt-Fazit für die ersten 50 Minuten. Danach ist der Faden gerissen: "Sturm trifft dann drei Mal in 15 Minuten. Es ist brutal, ein 0:4 hat meine Mannschaft nicht verdient."

Für den Deutschen beinhaltet diese Klatsche zudem eine "Lehrstunde in Sachen Effizienz", welche sich die St. Pöltener bis zum ÖFB-Cup-Achtelfinale am Dienstag (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker) gegen die SV Ried zu Herzen nehmen müssen.

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