Baumgartners Pläne beim SV Mattersburg

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Neo-Mattersburg-Coach Gerald Baumgartner ist überzeugt, dass er seinen Karriere-Knick durch das Scheitern bei der Wiener Austria hinter sich lassen konnte.

"Ich habe daraus die richtigen Lehren gezogen. Ich habe das genau analysiert. Aus jeder Niederlage kann man lernen", erklärt der 52-Jährige im "Kurier".

Am Montag wurde der gebürtige Salzburger als Nachfolger von Ivica Vastic beim Schlusslicht der Bundesliga präsentiert, am Dienstag ist bereits Trainingsauftakt bei den Burgenländern.

"Im modernen Fußball muss man agieren"

Dabei hat Baumgartner einiges zu tun, um nach nur 14 Punkten im Herbst doch noch die Trendwende zu schaffen.

"Die Mannschaft hat Potenzial. Ich möchte das Team auf das mögliche Potenzial hieven", erklärt der Neo-Coach und will dabei vor allem die Spielanlage ändern:

"Im modernen Fußball muss man agieren. Mattersburg muss vor allem wieder zur alten Heimstärke zurückfinden, dafür war der Verein in seiner stärksten Zeit bekannt."

Konkurrenz unter Druck setzen

Im Herbst war das Pappelstadion nur bedingt eine Festung. Von den zehn Heimspielen konnten nur deren drei gewonnen werden. Drei weitere endeten mit einem Unentschieden, vier gingen verloren. Dennoch holte man immerhin zwölf der 14 Punkte vor eigenem Publikum, auswärts konnte man nur zwei Zähler einfahren.

Gleich beim Frühjahrs-Auftakt am 11. Februar gegen den SK Sturm Graz hat Mattersburg die Chance, zu Hause ein besseres Gesicht zu zeigen. Laut Baumgartner wird es entscheidend sein, dass die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt von Beginn an den Atem des SVM im Nacken spürt.

"Wir haben viel Arbeit vor uns, brauchen neue Ideen. Wir wollen unsere Rivalen auch gleich vom ersten Spiel an unter Druck setzen, damit der Abstiegskampf zum Krimi wird", sagt der neue Übungsleiter in den "SN" und betont, dass er "der Mannschaft Siegeswillen vermitteln" wolle.


Textquelle: © LAOLA1.at

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