Klaus Schmidt ist neuer Altach-Trainer

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Der neue Trainer des SCR Altach heißt Klaus Schmidt.

Der Steirer (49) bewahrte zuletzt BW Linz vor dem Abstieg aus der Ersten Liga und unterschreibt nun für zwei Jahre. Nachdem der Job als ÖFB-U19-Teamchef an Peter Schöttel ging, bekommt Schmidt seine erste Chance im Oberhaus.

"Aufgrund des dicht gedrängten Programms gibt es nicht viel Zeit um nachzudenken. Wir werden hart arbeiten und alles geben um wieder erfolgreich Fußball spielen zu können", so Schmidt, der ab Montag das Training leitet.

Hickersberger kommt mit nach Altach

Sportchef Georg Zellhofer: "Wir haben mit Klaus Schmidt einen neuen Cheftrainer verpflichtet, der in den letzten Jahren erfolgreich arbeitete und ins Anforderungsprofil des SCRA passt. Klaus ist ein Trainer der den Fußball lebt, ein akribischer Arbeiter mit viel Leidenschaft. Er wird gemeinsam mit dem Trainerteam anpacken und die Mannschaft wieder in die Spur bringen."
Schmidt trainierte in der Vergangenheit u.a. Wacker Innsbruck, Austria Salzburg und Kapfenberg, abgesehen von einem Vier-Spiele-Intermezzo als Interimscoach bei Austria Kärnten in der Saison 2007/08 ist es für ihn das erste Engagement im heimischen Oberhaus.
Ein Traum ist in Erfüllung gegangen", sagte Schmidt, der aber Linz nicht leicht verließ: "Es war ein schwieriger Abschied, weil wir doch erfolgreich waren und zusammengewachsen sind."
Der Nachfolger des glücklosen Martin Scherb ist nicht die einzige Neuverpflichtung Altachs.
Denn als neuer Co-Trainer konnte Thomas Hickersberger gewonnen werden, was nach Meldungen vom Donnerstag überraschend kommt.
Der 43-jährige war zuletzt über fünf Jahre beim SK Rapid Wien tätig und wird bereits zum Trainingsstart in Altach erwartet. Das weitere Trainerteam wird wie gewohnt von Werner Grabherr (2. Co-Trainer), Sebastian Brandner (Tormanntrainer) und Martin Hämmerle (Athletiktrainer) komplettiert.

Blau-Weiß Linz auf Abgang vorbereitet

Eine halbe Stunde vor dem SCR Altach kommunizierte Schmidts alter Klub BW Linz den Wechsel.

Vor wenigen Tagen unterzeichnete Schmidt noch einen Zwei-Jahres-Vertrag in Oberösterreich. Teil dieses Vertrages war eine Klausel, dass er gegen eine festgeschriebene Ablösesumme in eine höhere Klasse wechseln darf.

"Ohne diese Klausel hätten wir Klaus Schmidt nicht halten können", erzählt Sport-Vorstand David Wimleitner. „Er hat immer mit offenen Karten gespielt, auch wie er beim ÖFB im Gespräch war. Deshalb habe ich mich schon frühzeitig auf einen eventuellen Abgang vorbereiten können. Ich habe eine genaue Vorstellung wie der neue Trainer aussehen soll und was er können soll.“

Vorerst wird Co-Trainer Max Babler die Agenden übernehmen.



Textquelle: © LAOLA1.at

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