Darum bleibt Rinner länger Liga-Boss

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ÖFB-Präsident Leo Windtner stellt sich im Juni der Wiederwahl, ob Hans Rinner als Bundesliga-Präsident wieder kandidiert, ist noch offen.

Der Steirer hat aber Zeit, sich das zu überlegen, denn seine Amtszeit dauert ein Jahr länger als bislang angenommen.

Wie LAOLA1-Recherchen ergaben, hat die Bundesliga bei der letzten ordentlichen Hauptversammlung beschlossen, die Funktionsperiode der Gremien (Aufsichtsrat, Senat 1-5, Protestkomitee, Ethikkomitee) wegen der Liga-Reform um ein Jahr zu verlängern.

Das hat Bundesliga-Sprecher Michael Eisner gegenüber LAOLA1 bestätigt: "Die Klubs sahen es als sinnvoll an, die Funktionsperiode um ein Jahr zu verlängern."

Präsidentenwahl erst 2018

Rinner, der den Aufsichtsrat als Präsident anführt und seit 2009 im Amt ist, wurde im Dezember 2013 einstimmig (ohne Gegenkandidaten) für eine zweite Amtszeit bestätigt. Die dauert üblicherweise vier Jahre, also wäre im Dezember 2017 bei der Hauptversammlung wieder zu wählen gewesen.

Doch die Liga-Reform sorgte für diese Änderung. Nachdem die Reform erst 2018 Realität wird, entschieden sich die Bundesliga-Klubs erst danach die bestehenden Gremien neu zu wählen und nicht vor dieser einschneidenden Änderung im heimischen Klubfußball.

Zumal die Bundesliga dann insgesamt aus 28 (statt 20) Klubs bestehen wird und die Funktionäre diese Zusammensetzung abwarten wollen, ehe neu gewählt wird. Hinzu kommt, dass neue Satzungen und Bundesliga-Bestimmungen aufgesetzt werden müssen.

So muss sich Rinner einer möglichen Wiederwahl erst im Dezember 2018 stellen.

Bundesliga-Aufsichtsrat:

Ing. Hans Rinner (Präsident)

Mag. Markus Kraetschmer
Erwin Fuchs
Dr. Volker Viechtbauer
Michael Krammer
Stefan Reiter
Hubert Nagel
Ing. Thomas Kronsteiner


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Textquelle: © LAOLA1.at

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