Canadi: "Habe Schaub keine Verletzung gewünscht"

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Rapid-Trainer Damir Canadi äußert sich vor dem wichtigen Cup-Duell gegen St. Pölten am Mittwoch (20:30 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) zur "Causa Schaub".

Der 46-Jährige stellt klar, dass er entgegen diverser Berichte Louis Schaub keine Verletzung gewünscht hätte.

"Das gibt es auf der ganzen Welt nicht, dass ein Trainer einem Spieler eine Verletzung wünscht. Es war so, dass wir gesagt haben, dass er nicht im Eins gegen Eins von der eigenen Hälfte zum anderen Sechzehner dribbeln kann. Wir lieben sein Eins gegen Eins, aber wir wollen es im letzten Drittel. Das ist die Aufgabe eines Trainers, ihm das zu sagen."

Canadi weiter: "Die Verletzungsgefahr ist riesig, wenn man an sechs, sieben Spielern vorbeigehen will. Dazu tendiert er manchmal. Wir haben da mit Murg noch einen Spieler. Ich sage das, um sie weiterzubringen. Solche Dinge stehen mir auch zu. Manchmal versuche ich, sie zu provozieren, wenn sie mir nicht zuhören oder gleich darauf reagieren. Da sage ich dann: Du, so passieren größere Verletzungen. Ich habe ihn nie zusammengefaltet oder in irgendeiner Form beleidigt. Das ist die Aufgabe eines Trainers, ihn zu kitzeln und ihn weiterzubringen."

Was der Rapid-Coach zu der vermeintlichen Kopfwäsche, die er in der Länderspielpause erhalten haben soll, sagt, siehst du im VIDEO:


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Textquelle: © LAOLA1.at

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