SV Ried ist Österreicher-Hochburg

SV Ried ist Österreicher-Hochburg Foto: © GEPA
 

68,1 Prozent aller möglichen Bundesliga-Einsatzminuten entfielen 2020/21 auf österreichische Spieler. Das geht aus der Gesamtbilanz hervor, die die Bundesliga nach Saisonende präsentiert.

10,5 Prozent entfallen dabei auf die Altersklassen jünger als U22. Österreicher-Hochburg war die SV Ried mit 86,1 (gesamt) bzw. 7,9 Prozent (jünger als U22). Die Admira mit 70,5 bzw. 23,7 Prozent war besonders in Sachen Nachwuchs ein Vorbild - gefolgt von der Wiener Austria (17,3 Prozent) und der WSG Tirol (16,4 Prozent). Die "Veilchen" sind auch bei den rot-weiß-roten Spielern gesamt stark vertreten (83,5 Prozent).

Als einziger Klub verpasst Red Bull Salzburg die Kriterien, um am Österreicher-Topf zu partizipieren. Dafür müssen in Meisterschaftsspielen mindestens zwölf österreichische Spieler am Spielbericht aufscheinen. Erfüllt ein Klub in einem Spiel die Kriterien nicht, erhält er im entsprechenden Saisondrittel keine Förderungen. So fällt etwa der LASK nur für die zweite Abrechnungsperiode um diese Gelder um.

Bei den Salzburgern wurde nur ein knappes Drittel der möglichen Einsatzminuten von Österreichern absolviert.

Rapid (67,9 Prozent) liegt im Durchschnitt, Sturm (61,1 Prozent) leicht darunter. Auffällig: Obwohl der LASK die Österreicher-Kriterien in einem Saisondrittel nicht erreicht, ist der Gesamtwert von 72,0 Prozent stark. Allerdings entfällt ähnlich wie bei Hartberg kaum Spielzeit auf junge Spieler (0,8 bzw. 0,7 Prozent).

In der 2. Liga liegt der Durchschnitt bei 73,0 Prozent Österreichern insgesamt und 29,0 Prozent bei U22-Spielern. Spitzenreiter ist Rapid II mit 95,0 Prozent vor Lafnitz und dem GAK (je 94,0 Prozent), wobei sogar 87,0 Prozent bei Grün-Weiß auf U22-Talente entfallen. Allerdings ist Rapid II als Zweitvertretung nicht für den Österreicher-Topf berechtigt.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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