Letsch tüftelt an seiner Derby-Elf

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Vor seinem ersten Wiener Derby (Sonntag, 16:30 Uhr im LIVE-Ticker) gibt die Mannschaft des FK Austria Wien Trainer Thomas Letsch zu denken.

Grund ist aber nicht die Leistung des Teams in der jüngeren Vergangenheit, sondern der Ausfall von Raphael Holzhauser und Tarkan Serbest - zwei absoluten Leistungsträgern.

Zwei Tage vor dem nächsten "Endspiel" (Zitat Letsch) gewährt der FAK-Trainer Einblick in seine Überlegungen vor dem letzten Happel-Derby vor der Rückkehr in die runderneuerte Generali Arena.

"Es gibt ein paar Optionen, die wir unter der Woche getestet haben. Es geht darum, die richtige Mischung zu finden, auch abhängig vom Gegner. Noch steht die Elf nicht zu 100 Prozent", sagt der 49-Jährige.

"Der eine oder andere hat kleine Probleme"

Ein Faktor ist die Fitness von Dominik Prokop. Aktuell ist der 20-Jährige für das Derby am Sonntag aufgrund von Sprunggelenks-Problemen fraglich, gleiches gilt für David de Paula (Kniegelenk).

"Der eine oder andere hat kleine Probleme, man wird sehen, wie der Stand ist. Noch steht nichts endgültig fest, aber in meinem Kopf schon viel", will Letsch natürlich nicht zu viel Preis geben.

Für weitere Einsätze empfohlen hat sich der 18-jährige Vesel Demaku, der als gesetzt gilt. "Er hat es im ersten Spiel ordentlich gemacht und bei Sturm gemeinsam mit Tarkan sehr gut. Das Zentrum war stabil und wir waren aggressiv. Wer neben ihm spielt, wird man sehen. Es können auch zwei Spieler sein", lässt sich Letsch mehrere Varianten offen.

An der Grundanlage des Austria-Spiels soll sich aber im Vergleich zum 2:0 in Graz wenig ändern: "Wir wollen immer aktiv sein, das Spiel im Idealfall immer selbst bestimmen. Dazu müssen wir aktiv sein, egal ob wir den Ball haben oder nicht."

Letschs gute Erinnerungen an Rapid

Da Letsch auch Rapid nicht abwartend erwartet, rechnet er mit einem unterhaltsamen Spiel. Verlieren ist für beide Teams angesichts der Tabelle verboten - für die Austria noch mehr als für die Grün-Weißen.

Daher ist die Partie für Letsch aus persönlicher Sicht nicht zusätzlich besonders, weil die gesamte Aufgabe Spannung birgt. "Es ist jetzt für mich das sechste Spiel. Jedes Spiel ist ein Endspiel. Wir haben die Möglichkeit, Großes zu schaffen. Da kribbelt es immer gleich."

Die Erinnerung an Rapid stimmt ihn mit Sicherheit positiv: Als Interimstrainer in Salzburg hat Letsch gegen die Hütteldorfer Ende 2015 mit 2:0 gewonnen.

Der positive Trend bei den Veilchen in den letzten Wochen spiegelt sich auch in der Mannschaft wider: "Wir spielen im Happel mit breiter Brust gegen Rapid, das können wir auch durch unsere bisherige Heimbilanz mit drei Siegen und die Art und Weise, wie wir bei Sturm aufgetreten sind. Wir brauchen Punkte, wir brauchen Siege."

Einem spannenden Derby steht damit nichts im Weg.


Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid beansprucht nun doch mehr Derby-Tickets für sich

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