Admiras Entwicklung: "Sind auf einem guten Weg"

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Bei der Admira ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Seit Damir Buric das Trainerzepter schwingt, ist eine klare Entwicklung bei den Südstädtern zu erkennen.

Mit einem 1:1 gegen Winterkönig Altach und dem 0:0 beim SK Rapid ist man verheißungsvoll ins Frühjahr gestartet.

Dabei wäre im Allianz Stadion fast der ganz große Coup geglückt. "Es wäre dann wirklich viel zu viel, wenn der Ball von Posch in der 95. Minute reingegangen wäre. Das wäre eigentlich unverdient gewesen", so der Neo-Trainer.

Denn mit dem Erreichten gibt man sich durchaus zufrieden: "Ein Punkt hier bei Rapid ist für uns groß."

Bei der Admira ist eine neue Linie zu erkennen. Viel Disziplin, taktische Flexibilität und defensive Stabilität waren bei den Niederösterreichern auffällig und für die gute Leistung hauptverantwortlich.

Buric lobt die Spieler in den höchsten Tönen und verleiht ihnen wieder das Vertrauen, das ihnen in einem durchwachsenen Herbst möglicherweise gefehlt hat. Lauscht man den Worten des 52-jährigen Kroaten hat er sich ganz klare Ziele gesetzt, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen:

(Fortsetzung im Video)

VIDEO: So erklärt Damir Buric die Fortschritte der Admira:


"Arbeit ist intensiver, variantenreicher und anders"

Mit seiner ruhigen, positiven Art stößt Buric bei den Spielern auf offene Ohren.

Kapitän Daniel Toth ist von der Herangehensweise des neuen starken Manns begeistert und erklärt, wo er die meisten Fortschritte erkennt:

"Man kennt seine Philosophie, die hat er uns in der Vorbereitung eingeimpft. Wir haben viel im taktischen Bereich gearbeitet, damit wir mit den Räumen ganz gut umgehen, auch defensiv sehr kompakt stehen und dann immer wieder schnell nach vorne spielen. Das setzen wir immer wieder besser um, das wird auch von Spiel zu Spiel noch besser werden."

Auch Srdjan Spiridonovic kann den bisher gezeigten Leistungen nur Positives abgewinnen und beschreibt das Spiel unter Buric folgendermaßen: "Allgemein die Philosophie und die Arbeit ist intensiver, variantenreicher und anders. Das sieht man jetzt auch in den Spielen, wie kompakt wir sind und wie wir besser spielen."

Harmonisches Zusammenspiel zwischen Buric und Team

Dass schon alles perfekt funktioniert, wäre vermessen zu behaupten. Es gibt noch viel Verbesserungspotenzial, doch es ist zu erkennen, dass das Zusammenspiel zwischen dem neuen Trainer und seiner Mannschaft harmoniert.

Buric selbst war nach dem Rapid-Spiel stolz auf seine Mannschaft. Trotzdem ist er ein Chefbetreuer, der genau anspricht, was ihn gestört hat. Durch die Reaktion in der Pause konnte die Admira deshalb in der zweiten Halbzeit Rapids Stärken entschärfen.

"Wir haben gesagt, dass es so nicht geht, wir auch versuchen müssen, nach der Balleroberung schnell in die Spitze zu spielen und unsere sehr schnellen Spieler auch zu erreichen. Das war dann viel besser. Aber wir hatten drei, vier Situationen in Konter - da haben wir einfach schlecht gespielt und sind nicht zur Torchance gekommen."

Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Denn nach Duellen gegen Altach und Rapid geht es nun gegen Ried und den WAC. Erst dann wird man sehen, wie weit die Admira wirklich schon ist.

Textquelle: © LAOLA1.at

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