Admira-Talent Hausjell: Sein unvergessliches Debüt

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Es war eines jener Interviews, die ihren Weg auf "youtube" finden und immer wieder hervorgekramt werden, wenn es um legendäre Interviews aus der österreichischen Bundesliga geht.

Mit doch recht ernster Miene sprach Marco Hausjell im "ORF" von den verschenkten Punkten gegen den SK Rapid. Dass seine Admira praktisch mit dem Schlusspfiff durch ein Eigentor von Mario Pavelic einen 2:1-Sieg eingefahren hatte, war ihm bei all der Aufregung einfach entfallen.

Weitaus souveräner als vor dem Mikrofon agierte der 18-Jährige auf dem Feld. Weil etliche Stammspieler nicht einsatzfähig waren, befand Trainer Ernst Baumeister, dass es gegen die Hütteldorfer Zeit für das Bundesliga-Debüt des Mittelfeldspielers sei.

Hausjell zahlte seinem Trainer das Vertrauen zurück, bot eine richtig starke Vorstellung und brachte die Admira in der 70. Minute auch noch in Führung. Aus spitzem Winkel versenkte der Youngster den Ball unhaltbar im langen Eck.

"Das Tor war kein Zufall, solche Tore schießt er im Training sehr oft, das beherrscht er. Gestern hat er beim Training von fünf Versuchen vier gemacht, da haben wir ihm gesagt: 'Wenn du morgen auch so einen triffst, alle Achtung!' Jetzt hat er es im Match auch gemacht", lacht Admira-Coach Baumeister. Nachsatz: "Das ist ein großes Talent. Man muss ihm Zeit geben, aber die Zeit bekommt er bei uns."

Hausjell strahlt: "Es ist ein wunderschönes Gefühl, ich kann es selbst noch nicht glauben, dass das passiert ist. Ich muss mich beim Trainer bedanken, dass er mir das Vertrauen geschenkt hat. Es ist ein besonderer Abend für mich, dieser Abend wird für immer in meiner Erinnerung bleiben. Es ist einfach wunderschön."


Textquelle: © LAOLA1.at

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