Endstand
2:2
1:1 , 1:1
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"Das kann es nicht sein": Austria hadert mit Saisonstart

Die Veilchen retten beim GAK spät einen Punkt, sind mit dem bisherigen Saisonverlauf aber nicht zufrieden.

"Das kann es nicht sein": Austria hadert mit Saisonstart Foto: © GEPA

Das 2:2 zwischen dem GAK und der Wiener Austria sorgt bei beiden Mannschaften nicht für uneingeschränkte Zufriedenheit.

Während die Grazer nach zweimaliger Führung dem verpassten Heimsieg nachtrauern, hadert Austria-Kapitän Manfred Fischer vor allem mit den eigenen Leistungen.

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Nach sieben Spieltagen halten die Veilchen bei acht Punkten. Entsprechend kritisch fällt die erste Zwischenbilanz des Kapitäns aus.

Fischer: "Nicht gut genug"

Fischer tut sich nach dem Spiel schwer, das Remis einzuordnen. Die Austria sei mit dem klaren Ziel nach Graz gereist, drei Punkte mitzunehmen.

"Wir wollten herkommen und mit drei Punkten wieder heimfahren. Das ist uns nicht gelungen", nimmt der Kapitän das Resultat bei "Sky" deprimiert zur Kenntnis.

Vor allem offensiv und defensiv sieht Fischer weiterhin große Probleme: "Es ist einfach so, dass wir uns defensiv und offensiv sehr, sehr schwertun. Das ist nach wie vor so und daran hat sich derweil auch nichts verändert."

Die dreiwöchige Länderspielpause will die Austria nun intensiv nutzen. "Da heißt es: Trainieren, trainieren, trainieren, bis zum geht nicht mehr. Wir müssen uns verbessern, das ist Stand jetzt nicht gut genug", findet Fischer deutliche Worte.

"..., dann werden wir da hinten noch Probleme haben"

Auch der Saisonstart insgesamt lässt den 31-Jährigen nicht zufrieden zurück. "Der Start war sehr, sehr turbulent – bist du wahnsinnig!", sagt Fischer.

Die Hoffnung, dass es nach der Pause deutlich aufwärtsgeht, ist entsprechend groß. "Ich erhoffe mir, dass es so auf jeden Fall nicht mehr weitergeht, weil dann werden wir da hinten noch Probleme haben."

Auch die fehlende Kontrolle im letzten Drittel beschäftigt den Austria-Kapitän. "Wir haben wenig Kontrolle, wenn wir uns einmal in die Hälfte vom Gegner bewegen", analysiert Fischer. Drei erfolgreiche Pässe am Stück im letzten Drittel, wie vor seinem Ausgleichstreffer, seien eine Rarität gewesen.

"Das kann es auf jeden Fall nicht sein, dass wir es nur dreimal zusammenbringen. Das ist dann zu wenig einfach."

Helm sieht "Mentalitätsleistung"

Austria-Trainer Stephan Helm kann dem späten Ausgleich trotz der offensiven Probleme auch Positives abgewinnen. Für ihn war es vor allem eine Frage der Mentalität, dass seine Mannschaft nach zweimaligem Rückstand noch einen Punkt mitnimmt.

"Ich denke auch von uns war es eine Mentalitätsleistung, wenn du zweimal um ein Tor zurück liegst. Wir haben alles reingeworfen", sagt Helm.

Der 43-Jährige spricht deshalb von einem gerechten Ergebnis. Gleichzeitig sieht auch er Verbesserungsbedarf im letzten Drittel. Gerade beim letzten Kontakt habe seine Mannschaft zu oft die falsche Entscheidung getroffen.

"Wenn du einmal in vielversprechende Situationen kommst, dann müsste einmal dieser letzte Kontakt sitzen. Das ist uns nicht gelungen", analysiert Helm.

Die Austria befindet sich damit nach sieben Spieltagen in einer engen Tabellenregion rund um den Strich. "Wir werden die nächsten Wochen sehr hart arbeiten, dass wir uns step by step in die richtige Richtung bewegen", kündigt der Trainer an.

Nach der Länderspielpause geht es für den FAK mit einem Heimspiel gegen den SK Sturm weiter.

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