SKN wieder unbelohnt
Auf der St. Pöltner Seite hat man erneut mit einer ansprechenden Leistung keine Punkte gewinnen können. Nun rutscht man sogar auf den 12. Tabellenrang zurück.
"Am Ende war der Unterschied, dass wir bei zwei Gegentoren vielleicht ein bisschen naiv verteidigt haben", resümiert SKN-Coach Cem Sekerlioglu.
Sein Kapitän Marc Stendera stimmt dem zu: "Es war ein umkämpftes Spiel: Es war ein gutes Spiel, es war auch kein schlechtes Spiel von uns. Ich glaube, wir hatten auch unsere Möglichkeiten, etwa nach dem 1:1 kurz vor der Halbzeit eine Riesenchance. Mit ein bisschen Glück geht der Freistoß rein und dann ein unglücklicher Konter zum 2-1, den wir nicht gut verteidigen."
"Schiedsrichter entscheidet Spiel mit"
Den Frust über die strittigen Schiedsrichterentscheidungen kann er jedoch nicht zurückhalten: "Für mich entscheidet auch ein bisschen der Schiedsrichter die Partien, weil ich glaube, dass man in der ersten Halbzeit schon Gelb-Rot geben kann."
Besonders ein nicht gegebenes Foul vor dem 3:1 von Zimmermann ärgert den Trainer: "Auch vor dem 3:1 war ein klares Foul, was nicht geahndet wird. Ich tu jetzt nicht jammern, aber der Schiedsrichter entscheidet schon das Spiel mit."
Auch hier ist Stendera mit seinem Trainer einer Meinung und wünscht sich ein Umdenken der Schiedsrichter bei der Handhabung solcher Situationen: "Ich würde mir in den Momenten manchmal einfach wünschen, dass die Schiedsrichter vielleicht auch mal ihre Fehler eingestehen, weil das ist ein klares Foulspiel. Das ist unser letzter Mann und das killt uns dann mit dem 3-1."
In der nächsten Runde kann St. Pölten im Heimspiel gegen Rapid II versuchen das Ruder wieder herumzureißen und in der Tabelle aufzuschließen. Die Vienna will auswärts in Voitsberg weiter Druck auf Blau Weiß Linz ausüben.