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Unmut bei BWL-Fans vor Gastspiel bei Austria Salzburg

Den Blau-Weiß-Fans stehen nur 156 Gästetickets zur Verfügung. Ein gemeinsames Public Viewing vor dem Austria-Stadion wird es wohl nicht geben.

Unmut bei BWL-Fans vor Gastspiel bei Austria Salzburg Foto: © GEPA

Nach dem Westderby steht in der ADMIRAL 2. Liga der nächste Kracher auf dem Programm: Am Freitag ist Tabellenführer FC Blau-Weiß Linz beim SV Austria Salzburg zu Gast (ab 20:30 Uhr im LIVE-Stream >>>).

Wenige Tage vor dem Duell herrscht bei den Blau-Weiß-Fans aufgrund der Ticket-Situation aber Unmut. Denn für die Linzer würde es in Salzburg nur 156 Gästetickets geben, wobei zwischen 300 und 1.000 BWL-Fans bei den vergangenen Auswärtsspielen ihres Klubs dabei waren.

Darauf macht das Stahlstadt Kollektiv, der Dachverband aller Fanklubs und Fans des FC Blau-Weiß Linz, in einer öffentlichen Stellungnahme aufmerksam.

Public Viewing vor dem Stadion?

Damit rückt einmal mehr die Heimstätte von Austria Salzburg, die in LigaZwa für lediglich 1.566 Fans zugelassen ist, in den Fokus.

Aufgrund der geringen Kapazität des Auswärtssektors gab es die Idee, vor dem Austria-Stadion ein Public Viewing für die "hunderten ausgesperrten Fans" zu veranstalten, wie es in der Stellungnahme des Stahlstadt Kollektivs heißt.

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Das Stadion von SV Austria Salzburg.
Foto: ©GEPA

Das Public Viewing hätte in Kooperation mit Austria Salzburg abgehalten werden sollen. Von dieser Idee wurde mittlerweile aber wieder Abstand genommen.

Ob der Auswärtssektor am Freitag aus Solidarität mit den Fans, die kein Ticket haben, leer bleiben wird, ist aktuell noch unklar. Feststeht, dass die BWL-Fans nach Salzburg reisen wollen. „Egal, ob mit oder ohne Karte: gemeinsam nach Salzburg!“, schreibt das Stahlstadt Kollektiv.

Nur Leichtbier im Stadion

Die Landespolizeidirektion Salzburg hat für Freitag einen Sicherheitsbereich rund um das Stadion eingerichtet (zwischen 18 und 24 Uhr). "Das Spiel ist als Sportgroßveranstaltung einzustufen, wo mit der Teilnahme gewaltbereiter Personen gerechnet wird", heißt es in einer Aussendung.

"Es wird kein großes Drama geben", zitierten die "Salzburger Nachrichten" Austria-Obmann David Rettenbacher. Demnach habe sein Verein ein erweitertes Sicherheitskonzept vorgelegt.

"Wir dürfen beim Spiel nur Leichtbier ausschenken", sagte Austria-Klubmanager Harald Mittermaier der "Kronen Zeitung" dazu. Spritzer seien nicht erlaubt.

Die Stellungnahme des Stahlstadt Kollektivs:

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