news

SW Bregenz verzichtet auf letzten rechtlichen Schritt

Die Vorarlberger werden den Gang zum Ständig Neutralen Schiedsgericht in der Causa um drei brasilianische Spieler nicht gehen. Das ist der Grund dafür:

SW Bregenz verzichtet auf letzten rechtlichen Schritt Foto: © GEPA

SW Bregenz wird nicht an das Ständige Neutrale Schiedsgericht herantreten. 

Das berichten die "Vorarlberger Nachrichten". Demnach hätte Bregenz bis Donnerstag um 19 Uhr das Schiedsgericht anrufen müssen, um ein Tätigwerden in der Causa um drei brasilianische Spieler, die ohne Arbeitserlaubnis eingesetzt wurden (mehr dazu >>>), zu erlangen.

Verfahrenskosten zu hoch

Der Grund, wieso Bregenz diesen Schritt nicht mehr wagt: die hohen Verfahrenskosten. "So eine hohe Summe wollen wir dem Verein und allen Mitgliedern gegenüber nicht verantworten", sagt Obmann Thomas Fricke gegenüber den "VN". Bis zu 20.000 Euro soll das Verfahren demnach kosten. Fricke will dennoch festhalten, "dass wir in guten Wissen und Gewissen behaupten können, in dieser Causa richtig gehandelt zu haben."

Mit dem Verzicht auf einen Gang zum Ständig Neutralen Schiedsgericht wird das Strafausmaß von drei Punkten Abzug und einer Geldstrafe von 25.000 Euro (davon 10.000 Euro bedingt) akzeptiert. Bereits das Protestkomitee hatte zuvor diese Strafe bestätigt - in Bregenz war man damit wenig einverstanden. 

Kommentare