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Sebastian Michael Malinowski
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Benjamin Nyarko
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Turgay Gemicibasi
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Benjamin Glitia
Krise überwunden? Admira in LigaZwa-Saison angekommen
Die Admira feiert in Wels den zweiten Saisonsieg. Nach herausfordernden ersten Wochen scheint man die richtigen Schlüsse gezogen zu haben.
Die Admira kann trotz geringerer Spielanteile einen Sieg gegen ambitionierte Welser einfahren. Die bessere Chancenverwertung entscheidet das Spiel für die Niederösterreicher.
Dank des 3:1-Erfolgs im IMMOunited-Topspiel der 5. Runde überholen die Niederösterreicher die Oberösterreicher in der Tabelle der ADMIRAL 2. Liga. Effiziente Admira ringt Hertha Wels nieder >>>
Admira erwischt Traumstart
Nach den ersten Minuten der Partie hätte man nicht vermuten können, dass die Admira den Platz siegreich verlassen würde.
Die Gastgeber hatten bereits in der dritten Minute die große Chance auf die Führung, doch Steinbauer verhinderte mit einer starken Parade gegen Kregar einen frühen Rückstand. Mankan hatte den Ball zuvor perfekt in den Strafraum gespielt.
Die Admira suchte den Torerfolg vor allem über Kontersituation und längere Bälle in die Spitze, was sich schnell als erfolgreich herausstellte. Die Welser Abwehr war einen Moment nicht aufmerksam und wurde durch den gedankenschnelleren Nyarko überrascht.
Wels befand sich noch in der Schockstarre, als der zweite Treffer fiel. Ajanovic versuchte Goalie Schröcker zu umkurven, der Welser Schlussmann brachte den Admiraner zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Gemicibasi zum 2:0.
Die Welser spielten trotz des Rückstands eine ansprechende Partie. Im Ballbesitz waren die Oberösterreicher überlegen und konnten sich teilweise Halbchancen erspielen.
Die Defensive wirkt gefestigt
In der zweiten Halbzeit war es weiterhin die Welser, die versucht haben, Druck aufzubauen. Admira Wacker verfolgte weiter die Taktik, auf Umschaltmomente zu lauern. Sobald es gefährlicher wurde, war Torhüter Steinbauer zur Stelle.
Man glaubte, das Debüt-Tor von Glitia zum zwischenzeitlichen 3:0 war die Vorentscheidung. Doch Wels nutzte eine der wenigen unkoordinierten Momente in der Admira-Defensive aus.
Ein schnell abgespielter Freistoß überraschte die Hintermannschaft. Sämtliche Welser hatten alle Zeit der Welt, den Ball zu verarbeiten und schließlich durch Malinowski zu vollstrecken.
Ballbesitz schießt keine Tore
Wels konnte sich nicht vorwerfen, zu wenig für das Spiel getan zu haben. Die meiste Zeit des Spiels zirkulierte der Ball durch die eigenen Reihen, um eine Lücke zu finden.
Nach dem Spiel zeigte sich auch Trainer Heinle zufrieden mit seiner Mannschaft: "Man muss sagen, dass ich mit der Leistung der Mannschaft schwer zufrieden bin."
Das harte Training zahle sich aus: "Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Schade, dass wir durch ein Blackout in der ersten Situation das 0:1 bekommen."
Aus 20 Schüssen nur ein Tor erzielt zu haben, zeigt jedoch, dass es Probleme in der Chancenverwertung gibt.
Wels hadert mit Schiedsrichter
Dass dieser Spielverlauf für die Welser Elf frustrierend ist, ist nachvollziehbar. Nach einer strittigen Situation im Strafraum der Admira, bei der ein Elfer-Pfiff ausblieb, lief das Fass über.
Trainer Heinle sah die Rote Karte und musste die restliche Schussoffensive seiner Mannschaft von der Tribüne aus beobachten. Nach dem Schlusspfiff waren die Gemüter immer noch erhitzt: "Nicht nur heute, sondern es war zum wiederholten Mal der Fall, dass uns dieser Schiedsrichter nicht gut gesonnen ist."
"Nicht nur, wie er pfeift, sondern auch wie er mit Spielern und Betreuern umgeht, ist absolut nicht profiwürdig. Ich weiß nicht, warum ich eine Rote Karte bekommen habe. Ich will keine Ausreden suchen, doch für uns war die Leistung des Schiedsrichters indiskutabel", wütete Heinle gegen Schiedsrichter Jäger.
Admira angekommen
Nach einem schwierigen Saisonstart mit Niederlagen im Cup gegen Leithaprodersdorf sowie in der Liga gegen Rapid II und Amstetten scheint die Admira langsam in die Spur zu finden.
Das heutige Spiel kommt Trainer Suchard als Erlösung gleich, wie er im ORF-Interview preisgibt: "Ich sehe den heutigen Dreier als Belohnung, vor allem für die vergangenen Wochen."
Dass dieser Sieg trotzdem nicht überzeugend ausfiel, sei ihm bewusst: "Aufgrund des heutigen Spiels tue ich mir sehr schwer mit diesen drei Punkten, wir waren definitiv nicht die bessere Mannschaft."
Suchard sieht besonders im Hinblick auf die Performance im zweiten Spielabschnitt noch viel Steigerungspotenzial: "Wir waren nur mehr am Reagieren und nicht mehr am Agieren. Im Normalfall werden solche Dinge auch bestraft."
Am nächsten Spieltag wartet das Duell mit der Kapfenberger SV, die Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz überraschend die erste Saison-Niederlage zugefügt hat.