Endstand
2:2
2:0 , 0:2
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"Haben das Spiel dominiert" - SKN trauert Derby-Sieg hinterher

Trotz der 2:0-Pausenführung der Admira war der Derby-Sieg für die St. Pöltner zum Greifen nah. Die Wölfe hadern mit vergebenen zwei Punkten.

Das Niederösterreich-Derby zwischen Admira Wacker und dem SKN St. Pölten im IMMOunited-Spiel der 12. Runde bringt keinen Sieger hervor und endet 2:2 (zum Spielbericht >>>).

Obwohl die St. Pöltner über weite Teile des Spiels einem Rückstand hinterherliefen, trauert der Trainer der Wölfe, Cem Sekerlioglu, im ORF-Interview dem möglichen Sieg hinterher: "Nach dem Spielverlauf muss man sagen, dass es zwei verlorene Punkte für uns sind."

"Ich glaube, dass wir einfach gezeigt haben, wie wir Fußball spielen, welche Art und Weise wir an den Tag legen. Hier auswärts so ein Spiel abzuliefern, so viel Pässe zu sammeln, den Gegner so laufen zu lassen. Ich glaube, nach Schlusspfiff war ganz klar zu sehen, wer noch die frischere Mannschaft war", lobt der Coach die Kondition seiner Spieler.

In der ersten Halbzeit konnte die Admira zwar zwei Tore schießen, dennoch war der SKN die Mannschaft mit mehr Spielanteilen. Warum man in diese Situation geraten ist, erklärt Sekerlioglu: "Es waren einfach zwei Unachtsamkeiten von uns."

St. Pöltner Comeback durch erfolgreiches Pressing

"Wir haben das Spiel dominiert, wir waren im Pressing einfach sehr präsent. Es muss am Ende des Tages von dem, was wir uns erspielen, einfach noch mehr Ertrag rausschauen. Das haben wir heute erst dann in der zweiten Hälfte geschafft und den Gegner einfach müde gespielt", so der Coach der St. Pöltner.

Auf der anderen Seite kann sich die Admira trotz des Vorsprungs über einen Punkt freuen. Der Trainer der Südstädter, Harald Suchard, spricht von einem "unterm Strich glücklichen Punkt".

Den Coach ärgert, dass es zu einem Leistungsabfall im Vergleich zu den letzten Runden kam: "Wir waren an dem heutigen Tag vor allem im Spiel mit dem Ball nicht so gut wie in den vergangenen Wochen. Es ist uns nicht gelungen, für Entlastung zu sorgen."

Die Admira habe zwar in den Schlussminuten versucht, mit Entschlossenheit zu verteidigen, gegen frische St. Pöltner fand man allerdings nicht mehr die notwendigen Lösungen, um sich nochmal in die Torschützenliste einzutragen.

Suchard zollt seinem Gegner nach dem Match Respekt: "St. Pölten hat das am heutigen Tag richtig, richtig gut gemacht. Sie haben uns immer wieder in Drucksituationen gebracht und dann unterm Strich auch dieses 2:2 geholt. Sie haben sehr, sehr intensiv und aggressiv auf unsere Spieler gespielt. Wo eben dann wenig Räume waren."

Forst sichert den Punkt

Für die Südstädter hat Justin Forst maßgeblichen Anteil am Punktgewinn. Eine Vorlage und ein Traumtor konnte er beisteuern.

Zum Sieg hat es nicht gereicht, dennoch gibt es vom Trainer Lob für Forsts Fortschritte: "Es war natürlich ein schönes Tor. Er arbeitet hart genug an diesen Themen. Er weiß ja genau, dass er sehr, sehr viele Chancen auch gehabt hat in dieser Saison. Dass ihm dadurch solche Tore gelingen, ist schön für ihn."

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Foto: ©GEPA

Für den Torschützen selbst ist es bitter, dass man die 2:0-Führung nicht über die Zeit bringen konnte.

Laut Forst hat der rasche Treffer nach der Pause den Gästen einen Energieschub gegeben: "Direkt nach der Halbzeit ist es natürlich ein schlechter Zeitpunkt, das 2:1 zu bekommen. Dann waren sie wie aufgezuckert und dann war es einfach in der zweiten Halbzeit zu wenig von uns. Das müssen wir auf jeden Fall verbessern."

Forst: "Sind viel zu ungeduldig"

Der 23-Jährige hat in der aktuellen LigaZwa-Saison schon sieben Scorerpunkte sammeln können. Obwohl der persönliche Erfolg in dieser Saison vorhanden ist, sieht er bei sich und der Mannschaft Möglichkeiten, sich zu verbessern.

"Ich glaube, im Spielaufbau, im Ballbesitz sind wir mit dem Pressing von St. Pölten nicht zurechtgekommen. Viel zu ungeduldig, viele unnötige Passfehler im Spielaufbau und dann ist es schwierig, mit so wenig Ballbesitz ins Spiel zu kommen", resümiert der Goalgetter.

Beide Mannschaften haben in der Länderspielpause Zeit, an ihren Abläufen zu arbeiten. Die nächsten Duelle der beiden Mannschaften finden am 20. November statt. Der SKN St. Pölten empfängt Voitsberg, Admira Wacker gastiert bei Austria Salzburg.

Tabelle der ADMIRAL 2. Liga >>>


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