"Unser kleines Winter-Märchen"

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"Am liebsten jede WM in Vail und Beaver Creek"

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Aus. Schluss. Vorbei. Die Ski-WM in Vail und Beaver Creek ist Geschichte.

Fünf Goldmedaillen, drei Silberne und eine Bronzemedaille bedeuten das viertbeste Abschneiden Österreichs bei Ski-Titelkämpfen aller Zeiten.

„Das gesteckte Ziel wurde erreicht und übertroffen. Sechs bis acht Medaillen wollten wir holen“, zieht ÖSV-Sportdirektor Hans Pum zufriedene Bilanz.

„Die Deutschen hatten voriges Jahr bei der Fußball-WM ihr Sommer-Märchen, wir haben jetzt unser kleines Winter-Märchen“, wagt er einen Vergleich mit dem Nachbarn.

Dennoch werde bereits jetzt daran gearbeitet, auch bei der WM 2017 in St. Moritz eine schlagkräftige Truppe zu stellen: „Man muss diese Momente jetzt genießen, keine Frage. Wir rasten uns aber nicht auf den Lorbeeren aus, sondern schauen in die Zukunft.“

Warum Hans Pum am liebsten jede WM in Beaver Creek fahren würde, es nicht die WM der Top-Favoriten war und er eine gewisse Genugtuung verspürt, den Amerikanern gezeigt zu haben, wo der Hammer hängt, verrät er im Interview:

Frage: Wie lautet Ihr Fazit der WM?

Hans Pum: Sehr positiv. Das gesteckte Ziel wurde erreicht und übertroffen. Sechs bis acht Medaillen wollten wir holen, auf der anderen Seite habe ich gesagt, wir sind so aufgestellt, dass wir in jeder Disziplin Medaillen holen können. Genau so war es, nur die Herren-Abfahrt ist daneben gegangen. Die Deutschen hatten voriges Jahr bei der Fußball-WM ihr Sommer-Märchen, wir haben jetzt unser kleines Winter-Märchen. Ich bin begeistert, wie eindrucksvoll unsere Athleten Österreich vertreten haben und gezeigt haben, dass wir die Ski-Nation Nummer eins sind.

Frage: Neben den Superstars hat auch die zweite Reihe aufgezeigt.

Pum: Ich habe immer