Mit Znojmo, das in Jesenice knapp mit 5:4 verliert, halten drei Mannschaften zwei Runden vor Schluss nun bei neun Punkten. Graz liegt einen Zähler dahinter.
In der Platzierungsrunde bleibt der KAC in der Krise und unterliegt in Salzburg 1:2. Linz bleibt an der Spitze und kommt zu einem 5:2-Heimsieg über Verfolger Zagreb. Fehervar zwingt Ljubljana mit 5:3 in die Knie.
RB Salzburg - KAC 2:1
Salzburg ist mit vier Niederlagen in die Platzierungsrunde gestartet, hat aber in den vergangenen eineinhalb Wochen wieder den Erfolgsweg gefunden und sieben Punkte aus den jüngsten vier Spielen geholt. Gegen den KAC brachte Ramzi Abid die Roten Bullen schon nach 1:46 Minuten in Führung, Brent Aubin sorgte in der 17. Minute für eine 2:0-Führung nach dem ersten Drittel.
Doch in Unterzahl machten die Kärntner die Partie wieder spannend. KAC-Stürmer Raphael Herburger musste mit fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinar vom Eis, doch statt einer Vorentscheidung im Powerplay zugunsten der Salzburger verkürzte Thomas Hundertpfund auf 1:2 (28.). Zu mehr reichte es für die Klagenfurter aber nicht mehr
RB Salzburg - KAC 2:1 (2:0,0:1,0:0)
Salzburg, 3.200, SR Fussi/Veit
Tore: Abid (2.), Aubin (17.) bzw. Hundertpfund (28./SH)
Strafminuten: 16 bzw. 22 plus 10 Disziplinar Hundertpfund plus Spieldauerdisziplinar Herburger und Schuller
Black Wings Linz - Medvescak Zagreb 5:2
Die im Angriff ersatzgeschwächten Hausherren nahmen das Heft vor 3.650 Zuschauern sofort in die Hand, trotz Überlegenheit gelangen die ersten Tore aber erst im Mitteldrittel. In diesem schlug es binnen 4:20 Minuten gleich viermal im Tor der Gäste ein. Grabher Meier (24.) im Powerplay, zweimal Murphy (25., 28./PP) und Ouellette (27.) sorgten für zunächst klare Verhältnisse.
Ein Doppelschlag von Truchno (34.) und Sertich (34./PP) brachte die Kroaten aber wieder zurück ins Spiel. Die Gäste verschärften daraufhin auch die Gangart, die in Philipp Lukas ein Verletzungsopfer forderte.
Der Kapitän der Linzer erlitt eine zunächst unbestimmte Knieblessur. In Gefahr geriet der Sieg der Black Wings aber auch im zerfahrenen Schlussabschnitt nicht mehr. Keller erhöhte in der vorletzten Minute per Empty-Net-Treffer sogar noch auf 5:2.
Black Wings Linz - Medvescak Zagreb 5:2 (0:0,4:2,1:0)
Linz, 3.650 (ausverkauft), SR Kellner/Trilar
Tore: Grabher Meier (24./PP), Murphy (25., 28./PP), Ouellette (27.), Keller (59./empty net) bzw. Truchno (34.), Sertich (34./PP). Strafminuten: 2 bzw. 10 plus 10 Disziplinar Prpic
Olimpija Ljubljana - Fehervar AV 19 3:5
Fehervar fügte den Drachen aus Ljubljana die erste Heim-Niederlage in der Platzierungsrunde zu. Die Ungarn setzten sich vor 4.200 Zuschauern mit 5:3 (1:1,1:1,1:3) durch. Dabei gingen die Hausherren durch Justin Taylor (11.) in Führung, doch Krisztian Palkovics (17.) erzielte noch vor der ersten Pause den Ausgleich. Mit seinem zweiten Treffer besorgte Taylor (26.) die neuerliche Führung für die Slowenen, doch wieder konnte Palkovics ausgleichen.
Istvan Sofron (50.) und Chad Klassen (51.) sorgten dann binnen 1:27 Minuten für die Vorentscheidung. Zwar gelang Ljubljana mit einem Shorthander von Bostjan Golicic (54.) noch der Anschlußtreffer, doch Marton Vas (59.) machte für die Magyaren alles klar.
Olimpija Ljubljana - Fehervar AV19 3:5 (1:1,1:1,1:3)
Tore: Taylor (11.,26.), Golicic (54.SH); Palkovics (17.,38.PP), Sofron (50.), Klassen (51.), Vas (59.)
Vienna Capitals - VSV 4:2
Die Vienna Capitals haben gegen den VSV vor Heimpublikum mit 4:2 (1:1,2:1,1:0) gewonnen und sind mit diesem wichtigen Sieg auch im Rennen um einen der zwei noch zu vergebenden Viertelfinalplätze geblieben. Aber auch die wie Znojmo punktegleichen Villacher und die einen Zähler zurückliegenden Graz 99ers haben noch Chancen.
In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel gingen die Capitals vor 6.450 Zuschauern bereits nach 87 Sekunden durch Casparsson in Führung. Danach hatten allerdings die Gäste aus Villach mehr Spielanteile und drehten das Spiel durch Tore von Toporowski (4.) und Craig (21./PP) vorläufig. Nachdem die Caps durch Robinson (22.) und Ex-VSV-Stürmer Ferland dem Spiel wiederum eine Wende gegeben hatten, fanden die Villacher kein Mittel mehr, um die sehr kompakte Abwehr der Heimischen noch einmal zu knacken.
Fortier besiegelte mit seinem Treffer ins leere VSV-Gehäuse in der Schlusssekunde den Sieg der Wiener, die mit Backup-Goalie Sebastian Stefaniszin für den erkrankten Einser-Goalie Reinhard Divis angetreten waren.
Vienna Capitals - VSV 4:2 (1:1,2:1,1:0)
Wien, Eissportzentrum Kagran, 6.450, SR Dremelj/Graber
Tore: Casparsson (2.), Robinson (22.), Ferland (30./PP), Fortier (60./EN) bzw. Toporowski (4.), Craig (21./PP)
Strafminuten: 10 plus 10 Minuten Disziplinar Gunnarsson bzw. 14 plus 10 Minuten Disziplinar Damon
HK Jesenice - HC Znojmo 5:4
Jesenice zeigte im letzten Heinspiel der Saison gegen den HC Znojmo erneut seine Zähne und konnte sich gegen die Tschechen mit 5:4 durchsetzen. Die Slowenen starten wie schon gegen die Graz99ers fulminant und führten nach einer halben Stunde durch Treffer von Anze Kuralt (15.,29.) und Miha Brus (32.) bereits mit 3:0. Peter Pucher konnte in Minute 35 im Powerplay zwar verkürzen, doch Brus mit seinem zweiten Tor stellte den alten Vorsprung wieder her.
Im Schlussdrittel sorgte Adam Havlik (42.) für das 2:4 aus Sicht der Tschechen, doch wiederum konnten die Hausherren in Person von Antti Pusa auf drei Tore davonziehen. Doch Znojmo steckte nicht auf, kam durch Jan Seda (46.) und Martin Podesva (55.PP) noch auf einen Treffer heran, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.
HK Jesenice - HC Znojmo 5:4 (1:0, 3:1, 1:3)
Tore: Kuralt (15.,29.), Brus (32.,38.), Pusa (44.); Pucher (35.), Havlik (42.), Seda (46.), Podesva (55.PP)