Salzburg beendet Znojmo-Serie

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Salzburg erobert die Tabellenführung zurück

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Red Bull Salzburg schlägt Znojmo auswärts mit 2:1 und übernimmt die Tabellenführung in der EBEL-Platzierungsrunde.

Nachdem Raffl (16./PP.) und Pucher (19./PP.) im Anfangsdrittel treffen, erzielt Kutlak bereits in der 37. Minute den Siegtreffer. Znojmo muss sich nach sieben Heimsiegen in Serie zuhause wieder geschlagen geben.

Fehervar schlägt den VSV vor heimischem Publikum mit 2:1 n.P. Bozen gewinnt in Innsbruck mit 2:1, Dornbirn kommt zu einem 3:2-Heimsieg gegen den KAC.

 

HC Znojmo - RB Salzburg 1:2 (1:1,0:1,0:0)

Tore: Pucher (19./PP) bzw. Raffl (16./PP), Kutlak (37.).

Znojmo, 2.821; Strafminuten: 15 plus Spieldauerdisziplinar Baca bzw. 19.

Ungeliebte Gäste: Znojmo wäre eigentlich das stärkste Heim-Team der Liga, wäre da nicht - richtig: Salzburg. Gegen die Mozartstädter bleiben die Tschechen in dieser Saison weiter ohne Heimsieg. Auch im dritten Aufeinandertreffen in Znojmo tragen die Bullen den dritten Sieg davon. Davor waren die Tschechen seit Dezember zuhause ungeschlagen gewesen. Letzte Niederlage war natürlich gegen Salzburg.

Zurück an die Spitze: Mit dem zweiten Sieg aus dem zweiten Spiel in der Platzierungsrunde erobern die Salzburger die Tabellenführung von den Black Wings zurück. Der Vorsprung auf die Linzer beträgt einen Punkt.

Schlägerei: Nachdem Salzburgs Kyle Beach Znojmo-Goalie Chris Holt anrempelt, lässt Martin Bacca die Fäuste sprechen. Der slowakische Verteidiger gewinnt den Kampf zwar, als "Belohnung" wird er aber vom restlichen Spiel ausgeschlossen.

HC Innsbruck - HC Bozen 1:2 (0:1,1:1,0:0)

Tore: Höller (31.) bzw. McMonagle (18.), De Simone (40.)

Innsbruck, 1.800; Strafminuten: 4 + 10 für Misconduct bzw. 6

 Mehr Goldfisch als Hai: Innsbruck schoss zum dritten Mal in Folge in einem Heimspiel nur ein Tor. Erstaunlicherweise hat das in der Partie gegen den VSV sogar zu zwei Punkten gereicht.

Mehr Krampf als Kampf: Wenn sich Florian Pedevilla und Hannes Oberdörfer gegenüberstehen geht es meistens ordentlich zur Sache. Bereits dreimal hatten sich die beiden in der heurigen Saison einen Faustkampf geliefert, aber heute hielten sich beide vornehm zurück. Vielleicht lag es auch daran, dass der Innsbruck-Crack wenig Eiszeit hatte.

Mehr Schüsse als Ertrag: Die Innsbrucker schossen in allen drei Dritteln deutlich öfter aufs Tor als der Konkurrent aus dem Süden, für sich entscheiden konnten sie aber keines davon.

Dornbirner EC - KAC 3:2 (1:1,0:0,2:1)

Tore: Arniel (1./PP), D'Aversa (41./PP), Achermann (45.) bzw. DeSantis (11./PP, 54.)

Dornbirn, 2.750; Strafminuten: 10 bzw. 12

Blitzstarter: Während die Klagenfurter mental noch am Pausentee nippten, klingelte es schon im Gehäuse. Die Dornbirner erzielten das erste Tor nach 50 Sekunden, anfangs des dritten Drittels lag die Scheibe nach nur 25 Sekunden im Netz. Ebenfalls auffällig: Beide Treffer sind in Überzahl gefallen.

Schlechteste Mannschaft im dritten Drittel? Statistiken sind dazu da um widerlegt zu werden. Genau das gelang den Bulldogs heute im Schlussdrittel. Die dominanten Klagenfurter wurden von den vermeintlich ungefährlichen Dornbirner eiskalt überrascht. Mit den Treffern in der 41. und 45. Minute sorgten die Vorarlberger für die frühe Vorentscheidung.

Lawson, Nathan Lawson: Geheimagent mit der Lizenz, den Rekordmeister zur Verzweiflung zu bringen. Der Kanadier wurde 49 Mal geprüft, alleine 27 Mal davon im ersten Drittel, und konnte nur zweimal bezwungen werden. Torschütze in beiden Fällen: der US-Amerikaner Jason DeSantis. 

Fehervar AV19 - VSV 2:1 n.P. (1:0,0:1,0:0-1:0)

Tore: Erdely (3.), Sarauer (entscheidender Penalty) bzw. Haydar (37./PP2).

Szekesfehervar, 3.231; Strafminuten: 10 bzw. 4.

Alle gegen Lamoureux: Der VSV-Goalie hat gegen Fehervar alle Hände voll zu tun. Beim ersten Gegentreffer durch Csanad Ederly macht der US-Amerikaner keinen guten Eindruck, anschließend läuft er aber zu Höchstform auf und rettet seine Mannschaft mit 33 Saves ins Penalty-Shootout.

Home sweet home: Im fünften Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften in der laufenden Saison setzt sich zum fünften Mal das Heimteam durch. Der VSV gewann zuhause mit 5:4 und 8:1, Fehervar feierte vor der heutigen Partie einen 4:3- und einen 4:1-Heimsieg.

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