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Deutsche Frauen-Power beim Generali Ladies Linz

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Drei aktuelle US-Open-Viertelfinalistinnen, fünf Top-20-Spielerinnen und gleich 13 Akteurinnen aus den Top 30: Das Feld für die 21. Auflage des "Generali Ladies Linz" kann sich wahrlich sehen lassen und das ist durchaus im doppelten Sinne gemeint.

Mit den drei aktuell besten deutschen Damen, Andrea Petkovic, Sabine Lisicki und Julia Görges ist es Turnierdirektorin Sandra Reichel gelungen, die Begründerinnen der neuen deutschen "Frauen-Power" im Welttennis für ihr mit 220.000 Dollar dotiertes WTA-Turnier vom 8. bis 16. Oktober zu verpflichten.

Besten Österreicherinnen am Start

"Allen voran freue ich mich aber besonders, dass wir heuer auch die drei besten Österreicherinnen präsentieren können", strich Sandra Reichel heraus, wie wichtig ihr auch das Antreten von Österreichs Wimbledon-Viertelfinalistin Tamira Paszek, Bad-Gastein-Finalistin Patricia Mayr-Achleitner sowie Yvonne Meusburger ist.

Die beiden Letzteren werden für das sehr dichte Hauptfeld in Linz aber Wildcards benötigen.

Linz lockt die Stars

Petkovic wird das Feld als aktuelle Nummer 11 der Welt und möglicherweise schon Top-Ten-Spielerin anführen. Die 23-Jährige steht nach den Australian und den French Open bereits zum dritten Mal in diesem Jahr in der Runde der letzten Acht eines der Major-Turniere.

Lisicki kehrte nach langer Verletzungspause mit einem Sensationslauf in Wimbledon bis ins Halbfinale in die Schlagzeilen zurück. Die erst 21-Jährige, aktuell die Nummer 18 der Welt, hat heuer in Birmingham und Dallas auch schon zwei Turniere gewonnen. Und auch die Weltranglisten-21. Görges triumphierte heuer bereits einmal beim gut dotierten Heimturnier in Stuttgart.

Neben Petkovic kämpfen dieser Tage im derzeit verregneten Flushing Meadows auch die Russin Anastasia Pawljutschenkowa (WTA-Nr. 16) und die Italienerin Flavia Pennetta (Nr. 25) noch um den Turniersieg beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Kommt Top-10-Spielerin?

In Linz haben sich zudem u.a. auch Wimbledon-Viertelfinalistin Dominika Cibulkova (SVK/WTA-Nr. 15), Roberta Vinci (ITA/20), Daniela Hantuchova (SVK/23) und die Russin Maria Kirilenko (29) für einen Auftritt in der oberösterreichischen Hauptstadt entschieden.

Die letzte freie Wildcard muss wie immer bis zum Schluss für eine mögliche kurzfristige Top-20-Spielerin aufgehoben werden. Es ist durchaus möglich, dass im Zuge des noch nötigen Punktesammelns für die WTA-Championship am Jahresende noch eine Top-10-Akteurin kurzfristig zusagt.

Turnierveranstalter Peter Michael Reichel wird nicht zuletzt deshalb auch bei den Asien-Turnieren in Tokio und Peking vor Ort sein.

Chance für den Nachwuchs

Auch der Nachwuchs soll gefördert werden, so ist ein Antreten der 15-jährigen Barbara Haas in der Qualifikation mit einer Wildcard geplant. Sie soll ebenso wie seinerzeit Paszek in Linz ihr WTA-Tour-Debüt feiern.

"Ich hoffe für die heimischen Talente, dass sie so einschlagen wie einst Tamira Paszek", erinnerte Reichel an die WTA-Premiere Paszeks in Linz 2005, als sie gleich beim ersten Antreten das Achtelfinale erreicht hatte.

Bei dem unter dem neuen WTA-Motto "Strong is beautiful" (Stark ist schön) stehenden Turnier wird übrigens auch Sybille Bammer, die ihre Karriere ja heuer beendet hat, in würdigem Rahmen verabschiedet, verspricht Familie Reichel.

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