"Ich hab' die Top-50 drauf!"

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"Ich denke, dass ich die Top 50 drauf habe!"

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Der erfolgreiche Schlusspunkt blieb Andreas Haider-Maurer zwar verwehrt, trotzdem trat der Waldviertler mehr als zufrieden die Heimreise vom Davis-Cup-Länderkampf gegen Russland an.

„Es ist ein Traum, dass wir jetzt im Viertelfinale bei Titelverteidiger Spanien spielen“, fiebert „AHM“ bereits dem nächsten Highlight entgegen.

„Wir können in Spanien locker drauf los spielen.  Wer weiß, was passiert? Im Tennis ist viel möglich.“

Mit breiter Brust zu neuen Aufgaben

Der Freitag-Erfolg über den Weltranglisten-34. Alex Bogomolov jr. hinterließ anscheinend seine Spuren. Mit breiter Brust blickt der 24-Jährige den nächsten Aufgaben entgegen.

"Ich kann viel Selbstvertrauen aus Wr. Neustadt mitnehmen. Das wird mir viel helfen“ sich Haider-Maurer sicher.

Niederlage tut nicht weh

Daran änderte auch die Drei-Satz-Niederlage am Sonntag gegen Igor Kunitsyn nichts. „Die Niederlage tut nicht wirklich weh."

"Wenn man im Tiebreak des dritten Satzes ist, will man natürlich gewinnen, letztendlich ist es aber egal ob wir 4:1 oder 3:2 gewinnen. Ich bin einfach froh, dass wir im Viertelfinale stehen.“

Haider-Maurer strebt Rückkehr in die Top 100 an

Bis zum nächsten Auftritt im Davis Cup vom 6. bis 8. April in Spanien will Haider-Maurer fleißig Punkte für die Weltrangliste sammeln.

Der im ATP-Ranking aktuell auf Position 114 liegende Niederösterreicher strebt schnellstmöglich die Rückkehr in die Top 100 an.

„Dann starte ich bei den Grand-Slam-Turnieren wieder im Hauptbewerb“, erklärt Haider-Maurer, der zu Gunsten einer umfangreicheren Saisonvorbereitung auf einen Start im Qualifikationsbewerb der Australian Open verzichtete.

Vier Challenger-Turniere in Marokko

Bislang absolvierte er neben dem Davis Cup erst zwei Challenger-Turniere (1:2-Siege). Auf dieser Ebene wird es auch in den nächsten Wochen weitergehen.

„Ich fliege nächste Woche nach Marokko – dort sind zwei Challenger. Dann mache ich eine Woche Pause und dann geht es noch einmal nach Marokko zu zwei Challenger“, verrät „AHM“ seinen Turnierplan.

Haider-Maurer traut sich Top 50 zu

Langfristig will Haider-Maurer auf jeden Fall den Sprung in die Top 50 schaffen. „Ich denke, dass ich das drauf habe.“

Davon waren übrigens auch die russischen Journalisten-Kollegen in Wr. Neustadt überzeugt.

„Schlägt der immer so stark auf?“ – „Warum ist der im Ranking so weit zurück?“ lauteten die überraschten Fragen, als „AHM“ die russische Nummer eins Alex Bogomolov jr. in vier Sätzen abmontierte.

Christian Frühwald

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