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Schnellster Bolt und sechs Jahresweltbestleistungen

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Das Diamond-League-Meeting in Monaco hatte den Zusehern am Freitagabend Einiges zu bieten.

Höhepunkt beim Wettkampf der Leichtathleten im Stade Louis II war der 3.000-Meter-Hindernislauf, in dem Brimin Kiprop Kipruto den Weltrekord nur knapp verpasste.

Der 25-jährige Olympiasieger aus Kenia lief die zweitschnellste Zeit der Leichtathletik-Geschichte und blieb in 7:53,64 Minuten nur 1/100 Sekunde über der fast sieben Jahre alten Bestmarke von Saif Saaeed Shaheen aus Katar.

Bolt erreicht Powell nicht

Der jamaikanische Olympiasieger und Weltmeister Usain Bolt gewann das 100-Meter-Rennen in 9,88 Sekunden vor seinem Landsmann Nesta Carter (9,90) und dem Amerikaner Michael Rodgers (9,96). Europameister Christophe Lemaitre aus Frankreich wurde nach 10,03 Sekunden Fünfter.

Bolt gewann damit zwar auch seinen dritten 100-Meter-Sprint in diesem WM-Jahr und steigerte seine Saisonbestzeit um 3/100 Sekunden, der 24-Jährige blieb aber erneut über der Jahresweltbestzeit seines in Monaco fehlenden Landsmanns Asafa Powell (9,78).

Gleich sechs Jahresweltbestzeiten

Für Jahresweltbestzeiten sorgten über 400 m Amantle Montsho aus Botswana in 49,71 Sekunden sowie die Tschechin Barbora Spotakova mit 69,45 Metern im Speerwurf.

Bei den Männern triumphierte über 800 m der Kenianer David Rudisha in 1:42,61 Minuten, über 1.500 dessen Landsmann Silas Kiplagat in 3:30,47 sowie über 5.000 m der Brite Mohammed Farah in 12:53,11.

Für die einzige Jahresweltbestleistung in einem Feldbewerb der Männer war der französische Stabhochspringer Renaud Lavillenie mit 5,90 m verantwortlich.

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