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Wiesberger auf Podestkurs

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Däne Olesen vor zweitem Tour-Sieg

Bernd Wiesberger hat bei den mit einer Million Euro dotierten Lyoness Austrian Golf Open in Atzenbrugg in der dritten Runde seine Siegchance gewahrt.

Der Burgenländer spielte Freitagnachmittag eine 67er-Runde (5 unter Par) und liegt mit dem Gesamtscore von zwölf unter Par auf Platz drei.

Sein Rückstand auf den führenden Dänen Thorbjörn Olesen beträgt vier Schläge. Die übrigen Österreicher konnten sich nicht im Spitzenfeld klassieren.

Olesen schwer zu schlagen

Wiesberger erzielte am dritten Loch sein erstes Birdie, ehe ihn ein Bogey auf der vier wieder etwas zurückwarf. Fünf weitere Birdies brachten den Burgenländer aber in die Spitzengruppe zurück.

Während Wiesberger auf Platz zwei nur ein Schlag fehlt, dürfte es mit dem zweiten Heimsieg nach Markus Briers Erfolg 2006 in Oberwaltersdorf eng werden.

Mit gesamt 16 unter Par gab sich Spitzenreiter Olesen, der zuletzt bei den British Open mit Rang neun für Aufsehen gesorgt hatte, an den ersten drei Tagen in Atzenbrugg keine Blöße und liegt drei Schläge vor seinem ersten Verfolger, dem Schweden Rikard Karlberg.

Übrigen Österreicher zurück

Während Wiesberger immer besser in Schwung kommt, lief es für die weiteren vier Österreicher, die den Cut geschafft hatten, am Nachmittag bei weitem nicht so gut.

Am besten schlug sich Roland Steiner, der nach einer 71er-Runde gesamt Par steht und damit den geteilten 53. Rang einnimmt.

Einen Schlag dahinter folgen nach Par-Runden auf Platz 59 die Amateure Manuel Trappel und Lukas Nemecz. Zwischenrang 68 gab es nach einer 75er-Runde für Christoph Phau.

Brier ohne Chance auf Cut

Zu den prominentesten Ausgeschiedenen zählten Ex-Sieger Markus Brier und der ehemalige Tennis-Star Yevgeny Kafelnikov.

Der Österreicher, der auch am Freitag auf dem Par 4 der 16. Spielbahn zwei Mal ins Wasser schoss, und der Russe wurden mit jeweils 152 Schlägen (8 über Par) 115.

Für den 44-jährigen Wiener war es der bereits siebente verpasste Cut in Folge.

Brier sieht Aufwärtstrend

"Mit so vielen Strafschlägen, wie ich sie hier kassiert habe, ist es halt schwer, gut zu scoren", lautete Briers nüchterne Bilanz.

Trotz des verpassten Cuts beim Heimturnier wirft der Wiener die Flinte nicht ins Korn: "Ich habe vor einiger Zeit noch viel schlechter gespielt. Ich habe jetzt drei Wochen Pause, in der ich weiter an meiner Schwungumstellung arbeiten werde", sagte Brier, der in Gleneagles (Schottland) wieder auf der Europa-Tour wieder dabei sein wird.

Kafelnikov wechselt auf Challenge Tour

Der Tennis-Olympiasieger 2000 Kafelnikov lieferte mit Runden von 75 und 77 Schlägen eine passable Leistung bei seinem zweiten Auftritt auf der European Tour ab.

Bei seiner Premiere bei den Russian Open im Jahr 2008 stand nach zwei Runden noch ein Score von 25 über Par zu Buche.

"Ich werde jetzt vermehrt auf der Challenge Tour spielen. Los geht es bereits in der nächsten Woche in Finnland", verriet Kafelnikov, der dank einer Einladung in Österreich gespielt hatte.

Der Russe möchte 2016 auch als Golfer bei Olympia antreten.

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