"Ich weiß, was mich erwartet"

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LAOLA1: Wie hast du die letzten Monate bei der Austria erlebt?

Simkovic: Für mich persönlich war das Jahr 2013 von zwei langen Verletzungen geprägt. Trotz allem bin ich Meister geworden und habe ein paar Spielminuten in der Champions League gesammelt. Insgesamt war es eine wunderschöne Zeit, in der ich mit der Austria alles erreicht habe, was es zu erreichen gibt – abgesehen vom Cup-Sieg, den wir holen hätten müssen. Ich habe mich von der Austria im Guten getrennt, es gibt überhaupt kein Problem. Man muss im Fußball damit leben können, wenn nicht mehr mit einem geplant wird.

LAOLA1: Nichtsdestoweniger war es im ersten Moment sicher enttäuschend, als du davon erfahren hast, oder?

Simkovic: Auf jeden Fall war ich enttäuscht, als mir der Trainer vor dem Ried-Spiel gesagt hat, dass ich keine Rolle mehr spiele. Ich war im Winter zwei Monate und im Sommer fast vier Monate verletzt, habe keine der letzten zwei Vorbereitungen mit der Mannschaft machen können. Ich hätte schon erwartet, dass ich noch eine Chance bekomme. Aber so war es nicht, das ist im Fußball eben so. Insgesamt habe ich mir nichts vorzuwerfen. Ich habe immer alles für die Austria gegeben. Mir ist es wichtig, dass ich mich in den Spiegel schauen kann – und das kann ich.

LAOLA1: Nach den zwei verpassten Vorbereitungen dauert diese dafür umso länger.

Simkovic: (lacht) Richtig. Noch zwei Mal zwölf Tage Türkei, das wird interessant. Die zweite Woche wird wahrscheinlich von Lagerkoller geprägt sein. Aber das gehört dazu. Man muss nur wissen, worauf man sich einlässt. Und ich weiß es ganz genau.

Das Gespräch führte Harald Prantl

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