Die Bayern liegen auf Kurs

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FCB nutzt Patzer der Verfolger

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Bayern-Verfolger patzen, Nürnberg verschafft sich Luft

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Der FC Bayern München hat am Samstagabend gegen den HSV wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage gegen Leverkusen gewann der Tabellenführer in Hamburg nach überzeugender Leistung 3:0 (1:0) und führt nun sieben Punkte vor Schalke und Eintracht Frankfurt, die in der 10. Runde Punkte liegen gelassen haben.

Alaba spielt durch

David Alaba spielte bei den Bayern links in der Viererkette eine starke Partie. Im Verbund mit Ribery und Luiz Gustavo sorgte der ÖFB-Teamspieler auf der Außenbahn auch für viele Offensiv-Akzente. Paul Scharner saß beim HSV lediglich auf der Bank.

Schweinsteiger (40.) brachte die Bayern nach einer Kroos-Hereingabe per Kopf verdient in Führung. Nach der Pause erhöhten Müller (48.) nach Vorlage von Ribery mit einem Schlenzer aus extrem spitzem Winkel und Kroos (53.), der einen Doppelpass mit dem enorm spielfreudigen Ribery aus kurzer Distanz verwertete, auf 3:0.

Die Hamburger Defensive präsentierte sich besonders in der Phase nach der Pause inferior. Offensiv blieben die Gastgeber um Van der Vaart über weite Strecken erschreckend harmlos und fielen nach der ersten Heimniederlage gegen die Bayern seit sechs Jahren auf Tabellenplatz acht zurück. Die Bayern bauten indes ihren Auswärtsrekord auf fünf Siege ohne ein einziges Gegentor aus.

Verfolger patzen

Nach Eintracht Frankfurt (bereits am Freitag 1:1 gegen Gereuther Fürth) ließen auch der FC Schalke 04 und Meister Borussia Dortmund Punkte liegen.

Dortmund kam zu Hause gegen den VfB Stuttgart nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Schalker unterlagen bei Mittelständler 1899 Hoffenheim gar 2:3.

Kehl mit Nasenbeinbruch ausgewechselt

In Dortmund stand Stuttgarts ÖFB-Legionär Raphael Holzhauser im Mittelpunkt. Der U21-Teamspieler fuhr in Minute 18 im Luftduell mit Sebastian Kehl den Arm aus, traf den BVB-Kapitän mit dem Ellenbogen im Gesicht.

Kehl musste mit einem Cut unter dem Auge ausgewechselt werden. Im Krankenhaus wurde ein Nasenbeinbruch festgestellt. Der Dortmunder Kapitän ist damit auch für den Champions-League-Schlager am Dienstag bei Real Madrid fraglich.

Holzhauser wurde mit Gelb bedacht und von den 80.000 Zuschauern in Dortmund bis zu seiner Auswechslung in der 70. Minute gnadenlos ausgepfiffen.

Stuttgart seit fünf Spielen ungeschlagen

Die Dortmunder hatten mehr vom Spiel, verpassten aber den vierten Pflichtspielsieg in Serie.

Zweimal traf der BVB nur die Querlatte - vor der Pause durch Abwehrchef Mats Hummels (29.) und im Finish aus Abseitsposition durch Stürmerstar Robert Lewandowski (88.).

Dortmund gelang erstmals seit März kein Treffer. Stuttgart ist fünf Spiele ungeschlagen, bei den Entlastungsangriffen tauchte auch Österreichs Teamstürmer Martin Harnik einige Male gefährlich vor dem Dortmunder Tor auf.

Blaues Wunder für Schalke

Schalkes Umfaller nutzte der BVB nicht wirklich, es fehlen immer noch vier Punkte auf den Lokalrivalen. Die Gelsenkirchner erlebten in Sinsheim ihr blaues Wunder, kassierten nach einem Gegentreffer in Minute 90 ihre zweite Liganiederlage.

Sven Schipplock sorgte für die Entscheidung. Davor hatten Kevin Volland (13.) und Roberto Firmino (67./Elfmeter) für Hoffenheim sowie Roman Neustädter (37.) und Atsuto Uchida (82.) für Schalke getroffen.

ÖFB-Kapitän Christian Fuchs spielte bei Schalke links in der Viererkette durch.

Gladbach weiter im Mittelfeld

Wie Holzhauser und Fuchs wandelte auch Mönchengladbachs Martin Stranzl beim 1:1 gegen Freiburg nach Gelb an einem Ausschluss.

Der Burgenländer, der erneut als Rechtsverteidiger agierte, trug in Abwesenheit von Filip Daems (Bauchmuskelzerrung) die Kapitänsbinde.

Mit 13 Punkten hängt der Vierte der Vorsaison aber weiterhin im Mittelfeld der Tabelle fest.

Nürnberg löst sich von Tabellenkeller

Dorthin wünscht sich der VfL Wolfsburg, der mit 0:1 im "Kellerduell" beim 1. FC Nürnberg die erste Niederlage unter Neo-Trainer Lorenz-Günther Köstner kassierte.

Emanuel Pogatetz saß beim Nachfolger von Felix Magath erneut nur auf Bank.

Wolfsburg liegt als mit acht Punkten weiterhin auf Relegationsplatz 16. Nürnberg verbesserte sich auf Rang 14, für die Entscheidung sorgte Timo Gebhart per Kopf (76.). Hannover besiegte Schlusslicht Augsburg mit 2:0.

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