Eigentore, Busfahrer, Franzosen

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Die 3 WM-Facts zu Tag 11

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Wer beim Public Viewing mit Freunden und Familie glänzen will, der ist hier goldrichtig.

LAOLA1 präsentiert an jedem Spieltag zu Mittag drei interessante WM-Facts, die mit den jeweiligen Abendspielen zu tun haben.

Hier ist die elfte Ausgabe:

1. USA-Portugal ist ein WM-Rekordspiel.

Zwölf Jahre ist es her, dass sich die USA und Portugal zum letzten Mal gegenüberstanden. Damals war es das erste Gruppenspiel der WM 2002 in Japan und Südkorea. Die US-Boys gingen als 3:2-Sieger vom Platz. Soweit nichts Besonderes. Dennoch ist die Partie in Suwon in die Geschichtsbücher der FIFA eingegangen. Es war das erste und bisher einzige WM-Spiel, in dem zwei Eigentore gefallen sind. Jorge Costa traf genauso ins eigene Tor wie US-Spieler Jeff Agoos. Im Endeffekt stiegen die USA übrigens als Gruppenzweiter hinter Südkorea auf, die Portugiesen mussten die Heimreise antreten.

2. Die Algerier sind Franzosen.

Dass Algerien lange Zeit unter französischer Kolonialherrschaft stand, sollte bekannt sein. So ist es auch zu erklären, dass in Frankreich zahlreiche Menschen mit algerischen Wurzeln leben. Das spiegelt sich auch in der algerischen Nationalmannschaft wieder. Nicht weniger als 16 der 23 Kaderspieler kamen in Frankreich zur Welt, haben sich aber entschieden, für Algerien zu spielen. Unter anderem sind das Kapitän Madjid Bougherra, Sofiane Feghouli, Nabil Bentaleb und Saphir Taider. Viele dieser Spieler sind schon für französische Nachwuchs-Nationalteams aufgelaufen.

3. Fellainis Vater kam als Goalie nach Belgien und endete als Busfahrer.

Als Abdellatif Fellaini 1972 nach Belgien kam, wusste er eigentlich genau, warum. Der Mann war zuvor bei Raja Casablanca und Hassania Agadir im Tor gestanden und von Racing Mechelen verpflichtet worden. Gespielt hat er für die Belgier aber nie, weil der marokkanische Klub die Freigabe verweigerte. Abdellatif Fellaini entschied sich dennoch, in Europa zu bleiben und arbeitete fortan als Busfahrer für die öffentlichen Verkehrsbetriebe. Kurioserweise ermutigte er seinen Sohn Marouane, der 1987 im Brüsseler Bezirk Etterbeek zur Welt kam, aber stets zur Schule zu laufen, anstatt den Bus zu nehmen.

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