Sturm will Revanche nehmen

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Sturm will die Revanche für das Cup-Aus

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Dem FC Wacker Innsbruck steht am Samstag (16.00 Uhr) in der Bundesliga nach Niederlagen gegen die Titelkandidaten Austria (0:3) und Salzburg (0:2) der nächste harte Brocken bevor.

Die Tiroler empfangen den Tabellenvierten Sturm Graz. Die Steirer sind seit fünf Ligarunden unbesiegt, haben zuletzt dreimal in Serie gewonnen.

Dazu muss Wacker mit Stürmer Roman Wallner und Regisseur Carlos Merino zwei Schlüsselspieler gesperrt vorgeben.

Kirchler: "Punkt täte uns gut"

"Wir werden zu Hause trotzdem versuchen, einen Dreier einzufahren", versprach Wacker-Trainer Roland Kirchler.

"Zumindest ein Punkt täte uns in der Tabelle sehr gut." Deren zwei liegt der Vorletzte nach 16 Runden vor Schlusslicht Wr. Neustadt. Kirchler bekundete Respekt vor den Grazern.

"Sie haben offensiv viel Klasse. Das ist eine spielerisch gute Mannschaft, eine der besten drei oder vier in Österreich", meinte der Ex-Internationale, seit etwas mehr als einem Monat im Amt.

Die einzige Pflichtspielniederlage seit Ende September haben Sturm aber ausgerechnet die Innsbrucker zugefügt - ein 1:2 im Cup-Achtelfinale Ende Oktober.

Merino und Wallner gesperrt

"Wir wissen, wie es geht, das ist aber keine Garantie", betonte Kirchler. Vor allem, weil ihm mit Wallner der damalige Goldtorschütze ausfällt.

Gegen die Drei-Spiele-Sperre des 30-Jährigen nach dessen Ausschluss im Westderby in Salzburg haben die Tiroler bereits Berufung eingelegt.

Gegen Sturm könnten Marcel Schreter oder Julius Perstaller stürmen. Der Ausfall des gelbgesperrten Merino wiegt aber ebenso schwer.

"Quantitativ sind wir in der Offensive nicht so gut besetzt. Wir haben nicht viele Alternativen", sagte Kirchler. Eine Systemumstellung von 4-2-3-1 auf 4-4-2 sei möglich.

Wichtiger ist Kirchler aber, dass sich sein Team von Angriffspressing der Grazer nicht einschnüren lässt und die eigenen Konter besser zu Ende spielt.

Sturm in Innsbruck lange sieglos

Nur gegen die Tabellennachbarn Wr. Neustadt und Mattersburg zu punkten, sei zu wenig. "Wir müssen auch Sturm unter Druck setzen", erklärte Kirchler.

"Wenn sie einen guten Tag erwischen, ist es aber schwer, gegen sie zu gewinnen." Das erste Saisonduell in Graz hatte Sturm auch dank zweier Kopftore von Innenverteidiger Nikola Vujadinovic mit 3:0 für sich entschieden.

In Innsbruck haben die Steirer aber seit April 2007 (2:0) in sechs Ligaspielen nicht mehr triumphiert.

Jürgen Säumel, Ferdinand Feldhofer und Andreas Hölzl fehlen verletzt, Angreifer Imre Szabics ist wegen Achillessehnenproblemen fraglich.

Hyballa: "Cup-Out unheimlich ärgerlich"

"Wir wollen auch in Innsbruck drei Punkte machen und unsere Serie fortsetzen", versicherte Sturm-Coach Peter Hyballa.

Zudem gelte es, die Scharte vom Cup-Aus auszumerzen.Hyballa: "Das Cup-Out ist unheimlich ärgerlich, weil wir in diesem Bewerb für Furore hätten sorgen können. Das ist echt ätzend."

Nach der Reise nach Innsbruck hat Sturm innerhalb einer Woche mit dem Nachtragsspiel bei Aufsteiger WAC und einem Heimspiel gegen Wr. Neustadt die Chance, den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verringern.

Drei Grazer vorbelastet

"Weiter als bis zu diesem Spiel möchte ich aber noch nicht denken", betonte Hyballa. "Wir müssen die Innsbrucker genauso ernst nehmen wie jede andere Mannschaft auch."

Mit Florian und Tobias Kainz sowie Kapitän Manuel Weber wären drei Mittelfeldspieler bei der nächsten Gelben Karte gesperrt.

"Und wir haben noch einige Verletzte", erinnerte Hyballa.

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