Austria ist gerne der Favorit

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Austria will gegen Ried die Frequenz hoch halten

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Die Wiener Austria will in der Bundesliga die Frequenz hoch halten.
 
Auf den Spitzenreiter warten in den kommenden vier Runden Spiele gegen vermeintliche Außenseiter, wobei die Violetten dreimal davon zu Hause antreten.
 
Den Anfang macht am Sonntag (16.00 Uhr) die SV Ried, die in der Generali Arena zumeist ein gern gesehener Gast war.
 
"Eine machbare Auslosung"
 
Zwei Zähler liegt die Austria aktuell vor Titelfavorit Salzburg, nach der Partie gegen die Innviertler warten auf die Favoritner Spiele bei Schlusslicht Wacker Innsbruck sowie Wiener Neustadt und Mattersburg (jeweils heim).
 
"Wir wissen, dass wir vom Papier her eine machbare Auslosung haben. Wenn wir so punkten, wie wir hoffen, dann gehe ich davon aus, dass wir als Tabellenführer nach Salzburg fahren", sagte Austria-Trainer Peter Stöger mit Blick auf den Schlager der 18. Runde.
 
Austria muss Favoritenrolle gerecht werden
 
Bis dahin gilt es für die Austria aber, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Ried kommt als Tabellenfünfter nach Wien und hat am Verteilerkreis eine schlechte Bilanz von nur zwei Siegen und fünf Remis bei 3. Liga-Antritten zu Buche stehen.
 
Auswärts präsentierte sich die Spielvereinigung in dieser Saison aber von ihrer besseren Seite und gewann immerhin drei von sechs Spielen.
 
Ried-Coach Fuchsbichler zeigt Respekt
 
"Die Austria ist jetzt sehr gut in Form, sie spielen eine super Saison. Wenn man Rapid schlägt und in der Südstadt 6:4 gewinnt, dann ist das schon etwas Besonderes. Aber die vier Gegentore zeigen auch, dass sie nicht unverwundbar sind", meinte Rieds Trainer Heinz Fuchsbichler vor der zweiten Reise in die Bundeshauptstadt binnen weniger Tage.
 
Beim 1:0 gegen Stadtligist Wiener Viktoria im Cup bekleckerte sich Ried nicht mit Ruhm, schaffte aber wie die Austria (4:0 in Villach) den Sprung ins Viertelfinale.
 
Mit der Austria wartet auf Ried nun ein in jeder Hinsicht anderer Gegner. Das Spiel gestalten müssen die Innviertler sicher nicht. "Für uns ist es besser gegen eine Mannschaft zu spielen, die zu Hause selbst gefordert ist", sagte Fuchsbichler, der auf den gesperrten Anel Hadzic verzichten muss.
 
Mit einem 3:1 gegen Wiener Neustadt glückte seiner Elf in der Liga zuletzt ein Pflichtsieg, in den jüngsten neun Runden gewann Ried trotzdem nur zweimal.
 
Violette Offensive ist gut in Schuss
 
Dass die Austria vor heimischer Kulisse das Heft in die Hand nehmen wird, ist unbestritten. Nach dem spektakulären 6:4 bei der Admira soll es endlich auch in der Generali Arena mit Toren klappen.
 
Als nur fünftbeste Heimmannschaft hat die Austria in sechs Spielen nur sechs Tore erzielt. "Wir haben nun in den letzten drei Spielen zwölf Tore gemacht. Wir spielen immer viele Torchancen heraus, das ist ein gutes Zeichen", war Sport-Vorstand Thomas Parits dahingehend aber hoffnungsfroh.
 
Sein Visier gut eingestellt haben soll wieder der elffache Saisontorschütze Philipp Hosiner, verzichten muss die Austria auf den gesperrten Tomas Simkovic.
 
Fraglich sind Kaja Rogulj (Zehenprellung) sowie Alexander Gorgon (Bänderblessur im Knöchel). Dem Lauf der Wiener soll dies aber nicht schaden. Dem Mini-Tief nach der Heimpleite gegen Salzburg ist wieder ein Hoch gefolgt.
 
Stöger will Titel holen
 
"Ich habe bei meinem Antritt gesagt, dass es mein Ziel ist, mit der Austria Titel zu holen. Und ich habe das Gefühl, dass die Spieler nun an dieses Ziel glauben", übte sich Stöger ganz und gar nicht im Understatement.
 
Mit der Austria, Salzburg und Rapid gebe es drei Teams, die um die vorderen Plätze kämpfen. "Und es ist nicht abstrakt zu sagen, dass, wenn alles passt, wir da ganz vorne sein wollen."
 
7.500 Karten waren bis Freitagmittag für das Spiel verkauft. Die Austria lockt Besucher auch mit einer Familienaktion: Die ersten 50 Familien, die am Sonntag ab 13.00 Uhr beim Fanshop bei der Generali Arena erscheinen, erhalten Gratiskarten für vier Personen.

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