Serientäter und Rekordjäger

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Serientäter und Rekordjäger

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Der Winter neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, die Weltcups steuern der heißen Phase entgegen.

Neben großen und kleinen Kristallkugeln geht es für den einen oder anderen Athleten zusätzlich darum, Rekorde und Bestmarken zu brechen sowie Serien zu verlängern.

LAOLA1 hat in den Statistiken gekramt und einige Beispiele herausgepickt:

 

"Attacking vikings" jagen Hermann Maier & Co.

Norwegens Ski-Herren drücken diesem Winter bisher den Stempel auf. 17 Saisonsiege (inkl. Parallel-RTL) feierten die „Attacking vikings“ bis jetzt. Rechnet man den Slalom-Sieg von Nina Loeseth in Santa Caterina dazu, halten die Nordlichter bei insgesamt 18 Erfolgen. Den Rekord an Saisonsiegen pro Nation hält die Schweiz, die im Jahr 1986/87 41 Erfolge (18 bei den Herren, 23 bei den Damen) feierte, gefolgt von Österreich in der Saison 1999/2000 mit 40 Siegen. Die Herren rund um Hermann Maier fuhren ganze 26 erste Plätze ein – eine Marke, die Jansrud, Kristoffersen und Co. in den verbleibenden 15 Rennen noch knacken könnten.

 

Schlierenzauers Bestmarke wackelt

Peter Prevc ist der Dominator dieses Winters. Nach dem Vierschanzen-Tournee-Sieg und dem WM-Titel beim Skifliegen am Kulm steht der slowenische Überflieger auch vor dem Triumph im Gesamtweltcup. Sollte der 23-Jährige auch den Skiflug-Weltcup gewinnen, würde er mit Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer, der zu drei Gesamtsiegen flog, gleichziehen. Mit bisher elf Weltcupsiegen in dieser Saison liegt er zudem in der ewigen Bestenliste gleichauf mit Martin Schmitt und Adam Malysz. Den Zweiplatzierten Janne Ahonen (12) und Schlierenzauer (13) wird der Slowene wohl in den ausstehenden elf Springen noch einholen und sich somit den alleinigen Rekord sichern.

 

Auf Björgens Spuren

Therese Johaug ist in dieser Saison das Maß aller Dinge im Langlauf. Die Norwegerin feierte am vergangenen Wochenende beim Weltcup im schwedischen Falun im Massenstart über 10 km ihren bereits 14. Saisonsieg. So viele Erfolge in einem Winter waren der 27-Jährige bis dato in ihrer Karriere noch nie gelungen. In den verbleibenden elf Saisonrennen nimmt die Tour-de-Ski-Siegerin nun die Bestmarke von 17 Siegen ihrer Landsfrau Marit Björgen aus dem Winter 2011/12 ins Visier.

Therese Johaug gibt nicht in der Loipe eine gute Figur ab. Die Bilder der Norwegerin: Bild 1 von 35
Johaug gilt in Norwegen als absoluter Superstar, vergleichbar mit Anna Fenninger hierzulande. Bild 2 von 35
Sie hat in ihrer Karriere bereits alles gewonnen: Gesamtweltcup und Tour de Ski, Gold bei WMs und Olympia. Bild 3 von 35
Kein Wunder, dass die Blondineeine begehrte Werbepartnerin ist und viele Fotoshootings zu absolvieren hat. Bild 4 von 35
Die besten Bilder von Therese Johaug: Bild 5 von 35
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Manninen muss zittern

Wer Nordische Kombination sagt, muss auch Eric Frenzel sagen. Der Deutsche ging in sechs von bisher zwölf Saison-Bewerben als Sieger hervor und krönte sich beim Nordic Combined Triple zum dritten Mal in Folge zum König von Seefeld. Trotz noch sechs ausstehender Einzelbewerbe ist der Deutsche auf dem besten Weg zum Gesamtweltcup-Sieg – seinem vierten in Folge. Damit würde Frenzel mit dem Finnen Hannu Manninen gleichziehen, dem dieses Kunststück von 2003/04 bis 2006/07 bisher als einzigem gelungen ist.

 

Stenmarks Uralt-Rekord in Gefahr

Lindsey Vonn wird in dieser Saison ihrem Namen als Speed-Queen mehr als gerecht. Acht von zehn Rennen konnte die US-Amerikanerin gewinnen, in Garmisch-Partenkirchen leuchtete erstmals nach jeweils drei Siegen in Serie in Abfahrt und Super-G in einem Speedrennen nicht die 1 im Ziel auf. Mit ihrem 42. Podestplatz im Super-G (Rang drei) löste die 31-Jährige allerdings Renate Götschl in der Bestenliste ab und stellte somit einen weiteren Rekord auf. Eine andere Bestmarke hat Vonn noch im Visier: Nachdem sie in der ewigen Bestenliste an Annemarie Moser-Pröll (62 Siege) vorbeigezogen ist, geht die US-Amerikanerin (76 Siege) auf den Uralt-Rekord von Ingemar Stenmark los, der insgesamt 86 Weltcuperfolge feierte. Dass ihr das in den verbleibenden 13 Rennen gelingt, darf allerdings bezweifelt werden. Am Freitag in La Thuile kann sich Vonn jedoch vorzeitig die kleine Kristallkugel in der Abfahrt - ihre achte - sichern und wäre damit die alleinige Spitzenreiterin. Derzeit teilt sie sich den ersten Rang mit Moser-Pröll, die den Abfahrtsweltcup ebenfalls sieben Mal geholt hat. Zudem fehlen der Speed-Queen mit 57 Podestplätzen in der Abfahrt nur noch zwei auf den Weltcup-Rekord von Renate Götschl. 

 

Die eigene Bestmarke im Visier

Prevc‘ weibliches Pendant heißt Sara Takanashi. Die Japanerin feierte in diesem Winter bereits elf Saisonsiege, davon zehn in Folge. Ihre Serie wurde erst in Ljubno von Maja Vtic und Daniela Iraschko-Stolz gebrochen. Dennoch übertraf die Japanerin damit ihren eigenen Rekord von sieben Siegen en suite aus der Saison 2013/14, auch die damals erzielte Bestmarke von 15 Saisonsiegen wackelt bei noch fünf ausstehenden Springen gewaltig.

 

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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