Oberstdorf: Zwei ÖSV-Adler vorne dabei

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Der Gesamtweltcup-Führende Peter Prevc wird in der Qualifikation des ersten Bewerbs der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf seiner Favoritenrolle gerecht. Der Slowene siegt mit 136,5 Metern.

Zwei ÖSV-Adler landen in den Top sechs: Titelverteidiger Stefan Kraft (136m) springt auf Platz vier, Michael Hayböck (132m) wird Sechster.

Rückkehrer Gregor Schlierenzauer (115m) wird als schlechtester ÖSV-Athlet 46. und trifft im K.o.-Duell am Dienstag (17.15 Uhr) auf Kenneth Gangnes (NOR)

Titelverteidiger mit Selbstvertrauen

Kraft (136 m) und Hayböck (132), die im Vorjahr im Allgäu für einen Doppelsieg gesorgt hatten, holten sich indessen viel Selbstvertrauen. Nach sehr guten Weiten im einzigen Trainingssprung - der zweite musste wegen der Verzögerung durch einen Stromausfall in Oberstdorf gestrichen werden - gelangen auch in der Qualifikation Topleistungen.

"So ein guter Start ist beruhigend", freute sich der Salzburger Kraft, der im ersten Durchgang im K.o.-System auf den Slowenen Tilen Bartol (1. im Kontinentalcup) treffen wird. "Ich fühle mich hier sehr wohl und versuche cool und locker zu bleiben."

Hayböck stand seinem Freund kaum nach. "Diese zwei Sprünge stimmen mich sehr zuversichtlich, dass es konstant gut ist und das ist wichtig bei der Tournee", meinte der 24-jährige Oberösterreicher vor dem Duell mit dem Deutschen Markus Eisenbichler. "Mein eigener Anspruch ist höher als im Vorjahr. Aber ich bleibe demütig, es sind andere, die man schlagen muss."

Schlieri enttäuscht

Schlierenzauer musste sich nach dem Trainingssprung auf 125 m mit einer geringeren Weite begnügen und lag damit hinter Manuel Fettner (24.) und Manuel Poppinger (42.). Nachdem er sich am Vortag vor versammelter Presse voller Motivation präsentiert hatte, verließ er am Montag die Arena stillschweigend durch einen Nebenausgang. Sein Gegner am Dienstag ist der Norweger Kenneth Gangnes, der Weltcup-Dritte.

"Die Situation ist für Gregor nicht leicht, der Sprung war auch nicht so sauber vom Tisch", erklärte Cheftrainer Heinz Kuttin und lobte sein Spitzenduo. "Für mich war klar, dass sie vorne mitspringen, wenn sie ihre Leistung abrufen."

Der Slowene Prevc gab wie im Weltcup mit zuletzt drei Siegen wenig überraschend auch beim Auftakt zum ersten Saisonhöhepunkt den Ton an. Mit zwei Luken kürzerem Anlauf als die Österreicher und einer Luke weniger als Freund (134,5) und Gangnes (138) segelte der 23-jährige Topfavorit auf 136,5 m.

Die wichtigsten Duelle im Überblick:

Kraft - Tilen Bartol (SLO)

Hayböck - Markus Eisenbichler (GER)

Schlierenzauer - Gangnes (NOR)

Fettner - Maciej Kot (POL)

Poppinger - Anze Lanisek (SLO)

Prevc (SLO) - Andreas Stjernen (NOR)

Freund (GER) - Piotr Zyla (POL)

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