ÖSV-Adler fliegen zu WM-Bronze

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Österreichs Skiflieger jubeln bei der WM am Kulm über Bronze im Team-Bewerb.

Stefan Kraft, Manuel Poppinger, Manuel Fettner und Schlussspringer Michael Hayböck fehlen am Ende 157,3 Punkte auf die überragenden Norweger (Andreas Fannemel, Johann Forfang, Daniel-Andre Tande, Kenneth Gangnes). Deutschland (-110,4) darf sich mit Andreas Wellinger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Severin Freund über Silber freuen.

Nach Bronze für Kraft ist es die zweite WM-Medaille für Österreich.

"Eine Genugtuung"

"Zwei Medaillen sind eine Genugtuung für das ganze Team. Gratulation und Danke an alle Beteiligten", zieht Chef-Trainer Heinz Kuttin zufrieden Bilanz.

Österreich fällt im zweiten Durchgang nach misslungenen Sprüngen von Poppinger und Fettner aufgrund schwieriger Windverhältnisse vom zweiten Zwischenrang auf Platz drei zurück. Die Medaille ist aber nie in Gefahr. Slowenien muss sich trotz Tagessieger Peter Prevc (228/238 m) mit Platz vier begnügen.

Stimmen:

Heinz Kuttin: "Wir haben das Ziel erreicht. Es war ein harter Kampf. Wir hatten bei Poppinger und Fettner im 2. Durchgang unheimlich schwierige Bedingungen. Wenn du einen kleinen Fehler machst, bist du weg. Man muss Norwegen gratulieren."

Stefan Kraft: "Eine Medaille im Team ist fast noch schöner. Es war schwierig für uns, danke an das Team, es war sensationell. Wir sind heute für Lukas Müller gesprungen, er ist einer von uns. Wir sind ein neues Team, teils recht unerfahren. Es ist nicht einfach, wenn so viele gute Springer aufhören. Ich glaube, wir haben das sehr gut gemacht."

Michael Hayböck: "Ich habe nicht gewusst, ob es gut oder schlecht geht. Der zweite Sprung war mein bester hier."

Manuel Poppinger: "Ich bin froh, mit den Jungs im Team sein zu dürfen. Es ist uns gut aufgegangen."

Norwegens Cheftrainer Alex Stöckl: "Ich bin extrem stolz. Wenn man den gestrigen Tag anschaut mit zwei Stürzen. Dass sie heute solche Top-Sprünge zeigen, ist überragend, es war eine fantastische Leistung der ganzen Mannschaft. Ich war schon überrascht von der Konkurrenz, ich hätte mit einem harten Kampf gegen Slowenien gerechnet. Aber so ist Skifliegen, wenn da einer verhaut, dann ist man gleich weg. Wir sind sehr zufrieden und reisen mit einem Lächeln im Gesicht."

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