ÖSV-Pleite im Super G, Weirather siegt

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Für Österreichs Damen setzt es auch im Super G von La Thuile eine schwere Niederlage.

Tamara Tippler landet als beste ÖSV-Dame auf Rang 11 (+1,68 Sek). Die Steirerin vergibt eine bessere Platzierung mit schwerem Fehler im Mittelteil. Cornelia Hütter kommt wie in der 2. Abfahrt nicht über Rang 17 hinaus, Elisabeth Görgl wird 18.

Den Sieg sichert sich Tina Weirather. Die Liechtensteinerin gewinnt 0,57 Sekunden vor Lara Gut (SUI) und 0,64 Sekunden vor Lindsey Vonn (USA).

Pech hat Rosina Schneeberger: Die 22-Jährige liegt auf schlechter werdender Piste mit hoher Nummer 32 bis zur 3. Zwischenzeit auf Top-15-Kurs, rutscht dann aber über den Innenski weg.

Für Österreichs Ski-Damen-Team ist es das schlechteste Super-G-Ergebnis im Weltcup seit 16 Jahren: Beim Weltcup-Finale 1997 in Vail belegte Alexandra Meissnitzer als beste Österreicherin Rang 16.

Weirather: "War am Boden"

"Ich war gestern ziemlich am Boden", gesteht Weirather, die in der Abfahrt nicht über Rang 35 hinausgekommen ist. "Das Material hat sich heute aber komplett anders angefühlt. Da muss ich danke sagen an die Skifirma. Es scheint, dass meine Abstimmung auf weichem Schnee besser funktioniert."

Die Liechtensteinerin hatte bereits bei der Besichtigung ein gutes Gefühl: "Ich habe gehofft, dass es mal einen engen, drehenden Super-G gibt. Ich mich richtig gefreut, wie ich den Kurs gesehen habe."

"Etappensieg" für Gut

Im Kampf um den Gesamtweltcup feiert Lara Gut einen Etappensieg. Die Schweizerin landet mit 0,57 Sekunden Rückstand auf Tina Weirather auf Rang zwei und lässt Weltcup-Spitzenreiterin Lindsey Vonn um 0,07 Sekunden hinter sich.

"Zweite ist besser als Dritte", grinst die Schweizerin. "Es geht um den Weltcup, da ist es schön, wenn ich öfter vorne mitmische."

Vonn ist mit dem dritten Rang zufrieden: "Ich kann damit leben. Es war sehr schwer zu fahren, sehr unruhig auf Frühjahrsschnee. Normal liegt mir das, aber im Moment brauche ich eher härtere Pisten. Ich habe auf weichem Schnee nicht genug Selbstvertrauen."

"Das ist dann der Tod"

Im ÖSV-Lager muss die zweite schwere Niederlage innerhalb von 24 Stunden verdaut werden.

Tamara Tippler vergibt einen besseren Platz durch einen schweren Fehler im Mittelteil. "Oben habe ich es gut erwischt. Aber unten bin ich zu direkt reingefahren - und das war dann der Tod", so die Steirerin, die bei der 2. Zwischenzeit noch auf Rang 2 lag.

Cornelia Hütter verpatzt ebenfalls den Mittelteil: "Es hat extrem gedreht und die Piste hat nachgelassen. Ich bin nicht so schlecht gefahren, dann habe ich einen Schlag erwischt und es hat mich komplett ausgedreht. Da weißt du schon während dem Fahren, dass es vorbei ist."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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