Schwere ÖSV-Pleite bei Sensationssieg in Garmisch

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Die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen endet mit einer faustdicken Überraschung.

Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde überrascht mit Nummer 30 und fängt Sensationsmann Bostjan Kline (SLO) noch um 0,22 Sekunden ab. Dritter wird der Schweizer Beat Feuz (+0,24 Sekunden).

Eine schwere Niederlage setzt es für die ersatzgeschwächten Österreicher. Hannes Reichelt scheidet mit toller Zwischenzeit aus, Patrick Schweiger landet als bester Österreicher auf Platz 14 (+0,85).

Baumann vergibt Topplatz in Zielkurve

Romed Baumann vergibt einen Top-Platz mit schwerem Fehler in der Zielkurve. "Ich habe den Schwung-Ansatz da komplett verpasst. Da musst du direkt beim Tor sein, ich war drei Meter weg", ärgert sich der Tiroler, der mit 91 Hundertstel Rückstand auf Rang 16 landet.

Für Hannes Reichelt endet das Rennen im Eishang. Der Trainings-Schnellste scheidet mit starker Zwischenzeit aus. "Ich ärgere mich brutal, vor allem über meine Dummheit. Ich bin da viel zu gerade reingefahren", so der Salzburger.

Freude bei den Überraschungsläufern

Von Ärger ist bei den beiden Überraschungsläufern klarerweise nichts zu sehen. "Es ist unglaublich", strahlt Kilde.

Für Kilde ist es der erste Sieg im Weltcup. In dieser Saison stand der 23-Jährige bisher einmal am Podest - als Dritter im Super G von Gröden. In der Abfahrt war Rang 6 in Kitzbühel sein bisher bestes Ergebnis.

Bei Kline, der lange wie der Sensationssieger aussah, ist die Freude auch nach dem spät entrissenen Sieg groß: "Dass für mich Platz zwei möglich ist, hätte ich mir nie gedacht. Ich habe voll attackiert und bin mit meiner Fahrt sehr zufrieden. Meine niedrige Nummer war sicherlich ein Vorteil."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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