Norwegischer Doppelsieg in Wengen-Kombi

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Doppelerfolg für Norwegen bei der Kombination in Wengen! Kjetil Jansrud gewinnt vor Aksel Svindal.

Der 30-Jährige, der nach der Abfahrt noch Dritter war und 0,9 Sekunden hinter seinem Landsmann lag, setzt sich im Slalom hauchdünn mit vier Hundertstel durch und feiert seinen 12. Weltcupsieg. Auf Platz drei landet der Franzose Adrien Theaux (+0,13).

Bester Österreicher wird Romed Baumann als Achter (+1,30), gefolgt von Vincent Kriechmayr als Neunter (+1,32).

 

Jansrud gewinnt trotz Fehlers

Der WM-Zweite Jansrud hatte nach der Abfahrt 0,90 Sekunden Rückstand auf Svindal, trotz eines schweren Fehlers am Zielhang rettete er mit der siebentbesten Slalomzeit - damit war er zum Beispiel schneller als Technikspezialist Alexis Pinturault (FRA) - noch den Sieg.

"Ich war überrascht, dass ich noch vorne war", sagte der 30-Jährige, der auch den Parallel-Riesentorlauf im Dezember vor Svindal gewonnen hatte. Punkte, die beide sicher in der Menge in diesen beiden Rennen nicht so erwartet hatten.

Baumann ärgert sich über Abfahrt

Einen Top-Ten-Rang vergab der WM-Vierte Baumann bereits in der Abfahrt, als es ihn beim Canadian Corner weit abtrug und er laut eigener Schätzung eine Sekunde verlor.

"Die meisten guten Ergebnisse in der Kombi habe ich über die Abfahrt reingefahren. Ich bin aber schon so lange keinen Slalom mehr auf einer so harten Piste gefahren", sagte der Tiroler, der am Ende mit der sensationell drittbesten Slalomzeit nur 1,30 Sekunden Rückstand auf Jansrud hatte und 2/100 Sekunden vor Kriechmayr lag.

Der haderte ebenfalls mit seiner Abfahrtsleistung ("Ich weiß nicht genau, wo ich heute die Zeit verloren habe"), zeigte aber eine gute Slalomperformance. "Das ist für uns Abfahrer hier eine lustige Sache", meinte der Oberösterreicher, dem die Kombination als Bewerb "taugt" und der mit Rang neun durchaus zufrieden sein konnte. Auch er überraschte im Torlauf mit zehntbester Zeit.

Seine 1,36 Sekunden Rückstand aus der Abfahrt fand Max Franz "leicht", er habe sich bei den Rechtskurven ein bisschen schwergetan. "Aber passt schon, es war noch einmal ein gutes Abfahrtstraining." Im Slalom kämpfte er sich ebenso beherzt herunter wie seine Teamkollegen, für Rang 15 (+1,94 Sek.) gab es doch 16 gute Punkte.

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