Hirscher: "Nicht das Gelbe vom Ei"

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Platz 6 im Riesentorlauf, Ausfall nach wenigen Toren im Slalom. Marcel Hirscher hat sich die Reise zum Weltcup nach Yuzawa Naeba anders vorgestellt.

"Das war nicht das Gelbe vom Ei", meint der 26-Jährige im ORF-Interview. "Ein Einfädler passiert. Es ist schnell gegangen, es war ein sehr kurzer Auftritt. Jetzt freue ich mich, dass ich heimfahren und das Ganze hinter mir lassen kann."

Im Kampf um den Gesamtweltcup kommt er mit einem "blauen Auge" davon, da Henrik Kristoffersen nur Siebenter wird.

"Mein Skifahren war nicht gut"

"Im ersten Lauf habe ich den Ausfall von Marcel am Start noch mitbekommen, ich war dann nicht so angriffslustig", berichtet der Norweger. Im zweiten Durchgang kämpfte er mit den Bedingungen. "Ich hatte keine gute Sicht. Aber so ist - das Wetter kann man nicht ändern. Ich habe probiert, über die Brille zu wischen, aber es hat nichts geholfen."

Nach zuletzt vier Siegen in Folge verpasst Kristoffersen erstmals in dieser Saison in einem Weltcup-Slalom das Podest: "Es war sicher mehr möglich. Aber im ersten Lauf war mein Skifahren nicht gut, im zweiten Lauf ist dann der Regen dazugekommen."

Keine Programm-Änderung für große Kugel

Im Gesamtweltcup rückt der 21-Jährige bis auf 88 Punkte an Marcel Hirscher heran.

Sein weiteres Saison-Programm will er aber nicht ändern: "Ein Kombi-Start (in Chamonix) ist kein Thema. Super G vielleicht beim Finale. In Hinterstoder werde ich wohl nicht fahren. Dort setzt der kanadische Trainer - und es wird wohl sehr schnell sein. Ich habe von Pinturault, der mit den Kanadiern über Weihnachten dort trainiert hat, gehört, dass der Trainingslauf um 15 Sekunden schneller war, als beim letzten Weltcup-Super-G."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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