OP! Saisonende für Matthias Mayer

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Matthias Mayers Verletzung ist doch schlimmer, als ursprünglich angenommen.

Bei einer neuerlichen Untersuchung in Innsbruck stellt sich heraus, dass er sich bei seinem Sturz in der Gröden-Abfahrt den 6. und 7. Brustwirbel gebrochen hat. Der Kärntner wurde sofort erfolgreich operiert, der Bereich vom 5. bis zum 8. Brustwirbel verschraubt. Für den Olymiasieger ist die Saison damit beendet.

"Es hätte viel schlimmer sein können. Da wächst alles wieder zusammen", so Mayers erste Stellungnahme.

"Matthias geht es den Umständen entsprechend gut. Er muss jetzt mindestens zehn Tage hier bleiben, bevor er in häusliche Pflege entlassen werden kann", erklärte Dr. Michael Gabl, der die Operation im Sanatorium Kettenbrücke gemeinsam mit Dr. Klaus Galiano durchgeführt hatte. 

Leider keine guten Neuigkeiten gibt es von Matthias Mayer: Die Verletzungen bei Matthias Mayer nach seinem Sturz in der...

Posted by Austria Ski Team Men on Samstag, 19. Dezember 2015

Am Samstagabend war nach einer MR-Untersuchung in Bozen noch vermeldet worden, dass alleine der siebente Brustwirbel betroffen sei und Mayer nur etwa vier Wochen ausfallen würde. Der Ski-Star wurde anschließend nach Innsbruck verlegt. Dort stellten die Ärzte nach Ansicht der Befunde eine andere Diagnose und entschlossen sich zur sofortigen Operation.

Verletzungspech hält an

Der Ausfalls des Kärntners ist die nächste Hiobsbotschaft für den ÖSV, der in den vergangenen Wochen und Monaten schon mehrere schlimmere Verletzungen im Alpin-Team kommunizieren musste.

Nach Damen-Zugpferd Anna Fenninger (multiple Bänderrisse im Knie) traf es unter anderem Joachim Puchner (Patellarsehne), Elisabeth Kappaurer (Knorpelschaden im Knie), Thomas Mayrpeter (Kreuzbandriss), Markus Dürager (Schien- und Wadenbeinbruch) sowie Kerstin Nicolussi (Kreuzbandriss) schwer.

Mayer war beim Abfahrts-Klassiker auf der Saslong nach den berühmten Kamelbuckeln schwer gestürzt. Der Abfahrts-Olympiasieger 2014 verlor nach einer Welle die Kontrolle und krachte nach einer 180-Grad-Drehung in der Luft hart mit dem Rücken auf der Piste auf. Sein Airbag, der sich binnen Sekundenbruchteilen aufpumpte, verhinderte wahrscheinlich eine noch schlimmere Verletzung.

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