Brem voller Vorfreude auf Heimrennen in Lienz

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Courchevel-Siegerin Eva-Maria Brem geht nach den Weihnachtstagen topmotiviert in den Riesentorlauf am Montag vor heimischem Publikum in Lienz.

"Ich glaube, wir sind uns einig: Ein Sieg ist was anderes als ein zweiter oder dritter Platz. Für mich persönlich und in der Außenwahrnehmung. Man weiß, wie schön das ist, und will das wieder schaffen", so die Tirolerin.

"Der Zeitpunkt für den Sieg vor Weihnachten war voll cool und perfekt. Ich wusste, danach habe ich zwei Tage frei und kann das genießen."

Nach Aspen 2014 hat Brem heuer ein paar Tage vor Weihnachten in Courchevel den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere errungen. Je vier zweite und dritte Plätze hat sie zudem auf dem Konto - alle seit März 2014 eingefahren.

Akkus aufgeladen

Vom gewonnenen Preisgeld hat sie noch nichts ausgegeben. "Meine Müdigkeit war größer als alles andere, aber im Frühling freut es mich dann sicher (shoppen zu gehen/Anm.)." Nun sind die Akkus wieder aufgeladen, von Freitag bis Sonntag wurde auf der Reiteralm trainiert, zwei Tage Slalom und ein Tag Riesentorlauf.

"Ich bin schon sehr motiviert. Es ist ein cooler Hang. Sicher von der Steilheit her nicht vergleichbar mit Courchevel und Sölden, nicht so extrem, aber ich finde, dass er einfacher ausschaut, als er dann zu fahren ist. Ein echt cooles Damenrennen."

Brem könnte Serie fortsetzen

Am 29. Dezember 2005 hat Brem in Lienz mit einem Slalom ihr erstes Weltcuprennen bestritten, sich damals aber nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert. In ihren bisherigen zwei Slaloms in der Dolomitenstadt hat sie noch nicht angeschrieben, in den vier Riesentorläufen brachte sie einmal als Siebente (2009) und einmal als 23. (2013) Ergebnisse heim. "Ich mag Lienz, das ist eine gute Grundvoraussetzung. Und man kann das Jetzt nicht mit vor zwei, vier oder sechs Jahren vergleichen", merkte die 27-Jährige an.

Nach zwei Erfolgen en suite im Lienz-Riesentorlauf durch Anna Fenninger könnte Brem die Serie an rot-weiß-roten Siegen fortsetzen. Dass sie mit ihren starken Leistungen die verletzungsbedingte Abwesenheit der Salzburgerin in dieser Disziplin mehr als nur kaschiert, davon will sie nichts hören.

"Das ist eine Rolle, die ich nicht fühle. Mit geht es darum, dass ich in jedem Rennen meine Leistung bringe. Das gelingt mir über einen relativ langen Zeitraum schon sehr beständig. Mit geht es darum, dass ich am Ende des Tages mit mir zufrieden bin."

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