Svindal gewinnt Super G, Reichelt Dritter

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Aksel Lund Svindal gewinnt den Super G zum Auftakt der 76. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel.

Der Norweger setzt sich 0,31 Sekunden vor Überraschungsmann Andrew Weibrecht aus den USA durch. Platz drei geht mit 0,42 Sekunden Rückstand an Hannes Reichelt.

Mit Romed Baumann (8.), Vincent Kriechmayr (11.) und Georg Streitberger (14.) landen drei weitere ÖSV-Läufer in den Top-15. Otmar Striedinger wird 18., Marcel Hirscher 23.

Svindal zieht sich im Slalom eine Oberschenkel-Blessur zu.

Mit 1,9 Sekunden Rückstand auf Svindal schafft sich Hirscher eine gute Ausgangsposition für die Kombination. Top-Favorit ist allerdings Alexis Pinturault, der auf den Norweger 1,22 Sekunden verliert.

Für Svindal ist es der dritte Sieg im vierten Super G in dieser Saison - insgesamt ist es bereits sein siebenter Saisonsieg! Der Norweger baut damit vorerst die Führung im Gesamtweltcup auf Hirscher auf 107 Punkte aus.

Spannende Entscheidung

Dominik Paris, Sieger des Super G 2015, eröffnet die Topgruppe mit einer neuen Bestzeit. Dabei begeht der Südtiroler nach wenigen Toren einen schweren Fehler, fängt aber mit starkem Finish seinen bis dahin führenden Teamkollege Peter Fill knapp ab.

Danach legt Andrew Weibrecht eindrucksvoll vor. Der US-Amerikaner erwischt vor allem den oberen Teil stark, büßt aber über den Zielsprung Zeit ein.

Mit dem Sieg darf der Olympia-Zweite von 2014 aber nur kurz spekulieren, denn mit Nummer 20 hat Aksel Lund Svindal die richtige Antwort und fängt den US-Amerikaner noch um 31 Hundertstel ab. "Es ist unglaublich, wie Aksel das macht. Denn eigentlich habe ich mir nach der Fahrt von Weibrecht gedacht, dass das nicht mehr zu schlagen ist", schüttelt Klaus Kröll den Kopf.

"Es war ein guter Lauf. Ich bin ziemlich gut gefahren, habe nur einen kleinen Fehler gemacht. Vollgas von oben bis unten", gibt Svindal zu Protokoll.

Reichelt mit Risiko aufs Podest

Für den rot-weiß-roten Podestplatz sorgt Hannes Reichelt. Der Salzburger büßt über den Hausberg fast eine halbe Sekunde ein. Danach riskiert er voll, schummelt sich in der Traverse gerade noch an einem Tor vorbei und schwingt mit 42 Hundertstel Rückstand auf Rang 3 ab.

Zweitbester Österreicher wird Romed Baumann als Achter. Der Tiroler vergibt einen besseren Platz durch einen Fehler am Zielsprung.

Marcel Hirscher schafft sich mit 1,9 Sekunden Rückstand auf Rang 23 eine gute Ausgangsposition für die Kombinationen. Bis zur Hausbergkante liegt der Sieger von Beaver Creek sogar auf dem 6. Zwischenrang - danach nimmt er aber vor der Traverse wie angekündigt Tempo raus und büßt unten 1,14 Sekunden ein.

"Da oben so schnell zu sein, ist eine volle Überraschung. Ich habe mich überwinden können und unten wie ausgemacht Reserve gelassen. Es läuft mehr als wie nach Plan", so der Salzburger mit Blick auf die Kombination.

Das Kitzbühel-Wochenende beginnt mit einem Spektakel. Der Super G sorgt für Spannung und spektakuläre Bilder: Bild 1 von 18
Über den Sieg jubelt der Top-Favorit: Aksel Lund Svindal feiert seinen zweiten Kitzbühel-Sieg - und seinen siebenten Saisonsieg! Bild 2 von 18 | © GEPA
Hannes Reichelt schafft als Dritter den Sprung aufs Podest. Bild 3 von 18 | © GEPA
Andrew Weibrecht (USA) jubelt über Rang zwei. Bild 4 von 18 | © GEPA
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