Tour de Ski: Weltcup-Punkte für ÖSV-Herren

Aufmacherbild
 

Auf der ersten Station der Tour de Ski am Freitag in Lenzerheide ist im Skating-Sprint für drei ÖSV-Herren im Viertelfinale Endstation. Bernhard Tritscher fehlen 0,34 Sekunden auf das Halbfinale, er landet auf Platz 21.

Luis Stadlober und Dominik Baldauf machen als 25. und 26. ebenfalls Weltcuppunkte.

Der Sieg geht an den Italiener Federico Pellegrino, der sich vor dem Russen Sergey Ustyugov und dem Norweger Finn Haagen Krogh durchsetzt.

Gesamtweltcup-Sieger Martin Johnsrud Sundby belegt Rang vier.

ÖSV-Damen zurück

Bei den Damen gewinnt die Norwegerin Maiken Caspersen Falla, ihre Landsfrau und Tour-Favoritin Therese Johaug landet auf dem 13. Platz.

Die österreichischen Damen verpassen den Einzug in die Entscheidung. Teresa Stadlober belegt Rang 42. Lisa Unterweger (63.) und Nathalie Schwarz (67.) sind in der Qualifikation ohne Chance.

Größere Chancen darf sich Stadlober, im Vorjahr Tour-Zehnte, am Samstag im ersten Distanzrennen ausrechnen. Die Damen haben in Lenzerheide 15, die Herren 30 km im klassischen Stil zu absolvieren.

Northug nur Siebenter

Dann dürften auch die Favoriten erstmals ihre Karten aufdecken müssen. Neben Titelverteidiger Sundby stoßen bei den Herren mit dem Schweizer Lokalmatador Dario Cologna ein zweiter Aspirant auf den Gesamtsieg ins Finale vor.

Sundbys Landsmann Petter Northug, aufgrund des schweren Schlussanstieges auf die Alpe Cermis noch ohne Tour-Gesamtsieg, kommt nicht über Rang sieben hinaus.

Der 25-jährige Pellegrino konnte zuletzt bereits die Weltcup-Sprints in Davos und Toblach für sich entscheiden.

Siegerin steigt aus

Auch Falla bejubelt ihren dritten Saisonsieg, ihren zweiten in einem Einzelbewerb. "Es ist ein großartiges Gefühl", sagt die Norwegerin, die die Schwedin Ida Ingemarsdotter und ihre Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg auf die Plätze verweist.

Als Spitzenreiterin der Tour wird Falla am Samstag in Graubünden aber nicht in die Loipe gehen. Die Sprint-Spezialistin steigt aus dem Etappenrennen aus und will sich in der Heimat auf weitere Aufgaben vorbereiten.

Landsfrau Johaug hat in den nächsten neun Tagen deutlich mehr vor. Die Weltcup-Gesamtführende hat ihren zweiten Tour-Sieg nach 2014 im Visier. Die Entscheidung fällt am 10. Jänner mit dem gefürchteten Schlussanstieg im Val di Fiemme.

Textquelle: © LAOLA1.at, APA Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare