Wild verkürzen, Raffl-Tor zu wenig

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Philadelphia steht vor dem Aus in den NHL-Playoffs.

Die Flyers müssen sich den Washington Capitals mit 1:6 geschlagen geben und liegen in der "best of seven"-Serie mit 0:3 zurück. Michael Raffl bringt die Hausherren mit seinem ersten Playoff-Treffer in Führung, die "Caps" drehen die Partie jedoch.

Indes setzen sich die Minnesota Wild ohne den verletzten Thomas Vanek nach 0:2-Rückstand mit 5:3 gegen die Dallas Stars durch und verkürzen in der Serie auf 1:2. San Jose Sharks - L.A. Kings 1:2 (OT).

Stand in der "Best-of-Seven"-Serie - 3:0

Michael Raffl sorgt in Spiel drei für eine Premiere. Erstmals erzielt der Villacher in den NHL-Playoffs ein Tor!

Nach nur 57 Sekunden schaltet er nach einem abgewehrtes Schuss von Capitals-Goalie Holtby blitzschnell und bringt die Scheibe aus der Drehung im Gehäuse unter (siehe VIDEO unten!). Nur wenig später tank sich der Kärntner auf der linken Seite durch, scheitert aus spitzem Winkel aber am Schlussmann.

Marcus Johansson (5./PP) gelingt der schnelle Ausgleich, Alex Ovechkin (29.) bringt die "Caps" im Mitteldrittel in Front. Im Schlussabschnitt treffen Evgeny Kuznetsov (42.), John Carlson (48.), erneut Ovechkin (55.) und Jay Beagle (59.) allesamt im Powerplay und sorgen so für den klaren Erfolg.

Damit sieht es so aus, als wären die Playoffs für die Flyers schon bald wieder vorbei. Spiel vier steigt in der Nacht auf Donnerstag (MEZ).

Sollte Philadelphia tatsächlich mit 0:4 untergehen, stehen die Chancen gut, dass Raffl das ÖEHV-Team bei der B-WM in Kattowitz unterstützt. Für ihn wohl aber nur ein schwacher Trost.

Stand in der "Best-of-Seven"-Serie - 2:1

Scheinbar können die Wild nur vor eigenem Publikum Tore erzielen. Nach einem Tor in zwei Partien in Dallas trifft Minnesota im ersten heimspiel der Serie gleich fünf Mal.

Und das, obwohl die Stars stark starten: Patrick Sharp (1., 5.) schnürt in den ersten fünf Minuten einen Doppelpack, es sieht nach einem weiteren Erfolg der Texaner und der Vorentscheidung in der Serie aus. Doch Chris Porter (20.) haucht den Wild vor dem Ende des ersten Drittels Leben ein.

Im Mittelabschnitt drehen Erik Haula (27.) und Jaosn Pominville (40.) das Spiel. Colton Sceviour (54.) bringt nach Mikko Koivus 4:2 (47./PP) noch Spannung hinein, Pominville (59.) macht den Sack jedoch zu.

Ein starkes Statement der Wild, die weiterhin auf zwei ihrer besten Offensiv-Spieler verzichten müssen: Thomas Vanek und Zach Parise fallen verletzungsbedingt aus. Es scheint nicht so, als würde einer der beiden in Kürze zurückkehren, nähere Infos zu den Blessuren sind jedoch nicht bekannt.

In Spiel vier (Nacht auf Donnerstag/MEZ) hat Minnesota in der eigenen Halle die Chance zum Ausgleich.

Stand in der "Best-of-Seven"-Serie - 1:2

Die San Jose Sharks waren knapp dran, für die Vorentscheidung in der Serie zu sorgen.

Joe Thornton (1.) erzielt nach nur 30 Sekunden die Führung der "Haie", Anze Kopitar (9./PP) schlägt aber nur Minuten später zurück. Zwei Treffer in den ersten zehn Minuten - auf ein Tor-Spektakel wartete man jedoch vergebens, denn in den weiteren 50 Minuten der regulären Spielzeit fielen keine Treffer mehr.

In der Overtime avanciert Tanner Pearson zum Matchwinner. Nach vier Minuten der Verlängerung gelingt ihm der Siegtreffer, die Kings sind damit zurück in der Serie.

Das vierte Duell steigt in der Nacht auf Donnerstag (MEZ).

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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