NHL-Saison für Vanek und Raffl beendet

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Wie für die Philadelphia Flyers ist auch für die Minnesota Wild in der ersten Runde der NHL-Playoffs Endstation.

Die Wild verlieren Spiel sechs gegen die Dallas Stars mit 4:5 und müssen sich in der "best of seven"-Serie mit 2:4 geschlagen geben. Thomas Vanek steht aufgrund seiner Oberkörperverletzung nicht im Kader.

Minnesota kommt nach 0:4-Rückstand im Schlussdrittel auf 3:4 heran, der Ausgleich gelingt aber nicht mehr. Die Stars treffen nun auf Chicago oder St. Louis (Serie: 3:3).

Stand in der Serie: 4:2

Für Thomas Vanek sind die NHL-Playoffs beendet, ehe sie begonnen haben.

Die Minnesota Wild müssen sich den Dallas Stars in einem dramatischen Spiel sechs mit 4:5 geschlagen geben. Nach zwei Dritteln sieht es nach einer klaren Sache und die Texaner wie die sicheren Sieger aus.

Klingberg (6./PP), Spezza (10.) und Sharp (19.) bringen die Gäste in Front, Benn (39.) gelingt der vermeintliche Todesstoß. Doch die Hausherren schlagen im Schlussabschnitt zurück: Spurgeon (4./PP, 9./PP) und Brodin (5.) bringen die Wild binnen weniger Minuten bis auf ein Tor heran.

Minnesota drückt auf den Ausgleich, doch es kommt anders: Goligoski (11.) stellt den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Es ist ein kurioser Treffer - nach einem abgefälschten Schuss sucht Wild-Goalie Dubnyk die Scheibe und befördert sie schließlich ins eigene Tor.

Pominville (16.) bringt die Gastgeber zwar nochmals heran, der Ausgleich gelingt in einer turbulenten Schlussphase allerdings nicht mehr. Die Stars treffen nun auf den Sieger aus Chicago Blackhawks gegen St. Louis Blues (Stand in der Serie 3:3).

Vanek kann wie erwartet nicht spielen, seine Anfang April erlittene Oberkörperverletzung lässt einen Einsatz nicht zu. Für ihn geht es nun in den Urlaub, im Sommer müssen die Wild entscheiden, wie es mit dem 32-jährigen Steirer weitergeht. US-Medien spekulieren mit einem Buy-Out, Vanek müsste sich dann ein neues Team suchen.

Zunächst muss der Flügelstürmer jedoch seine Verletzung auskurieren. Noch ist nicht bekannt, was für eine Blessur er sich wirklich zugezogen hat.

 

Stand in der Serie: 4:2

Das war's!

Die Flyers halten auch in Spiel sechs gut mit dem besten Team der Regular Season mit, müssen sich am Ende aber knapp geschlagen geben. Ein Tor von Nicklas Backstrom (29.) reicht den Capitals zum Sieg der Partie und der Serie.

Der Schwede kommt gerade von der Strafbox zurück auf das Eis, als er nach einer Kombination von Alex Ovechkin und Marcus Johansson an die Scheibe gelangt. Der Angreifer zögert nicht lange und befördert den Puck ins Netz.

Philadelphia lässt sich nicht unterkriegen und hält die Partie offen. Immer wieder versuchen die Hausherren es mit Schüssen von der Blauen Linie, Washington-Goalie Braden Holtby behält jedoch stets die Oberhand. Der Schlussmann wehrt alle 26 Schüsse auf seinen Kasten ab und feiert das zweite Shutout der Serie. In den sechs Playoff-Spielen gegen die Flyers kassierte er nie mehr als zwei Gegentreffer.

Raffl steht beim Gegentreffer nicht auf dem Eis und beendet Spiel sechs mit einer ausgeglichenen Plus/Minus-Bilanz. Er feuert drei Schüsse ab, einen davon drei Minuten vor Spielende. Der Versuch des 27-jährigen Kärntners wird jedoch geblockt.

In den letzten Minuten nehmen die Flyers Goalie Michal Neuvirth vom Eis, können sich aber nie wirklich festsetzen. Die Capitals treffen nun auf die Penguins.

Es gilt als äußert unwahrscheinlich, dass Raffl noch zur B-WM in Kattowitz nachreist. Das ÖEHV-Team bestreitet bereits am Freitag (29. April) das letzte Spiel der Endrunde. Selbst wenn der Villacher die Freigabe der Flyers erhält, wäre die Zeit für eine Anreise wohl zu knapp.

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