Österreich überrascht gegen die Slowakei

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft überrascht bei der Euro Ice Hockey Challenge in Innsbruck und setzt sich mit 3:1 gegen die favorisierten Slowaken durch.

N. Petrik bringt das Team in Führung (14.), Pallestrang erhöht auf 2:0 (26.), Ingolstadt-Legionär Lebler steuert einen weiteren Treffer (34.) bei. Gasparovic (55.) gelingt nur der Ehrentreffer.

Österreich trifft Samstag um 16 Uhr (LIVE auf LAOLA1.tv) auf Frankreich, das sich Freitag Slowenien mit 3:4 geschlagen geben muss.

In der Tabelle führt Slowenien mit sechs Punkten vor Österreich und der Slowakei mit je drei Punkten, Frankreich liegt bisher punktelos auf Platz vier.

Glück bei der Führung

Die Österreicher zeigen sich im Vergleich zum Donnerstag (2:6 vs. Slowenien) klar verbessert und beginnen gegen die nicht in Bestbesetzung angetretenen Slowaken mit viel Elan.

Bei der Führung durch Petrik ist jedoch auch eine Portion Glück dabei, da der Puck vom Schlittschuh ins Tor bewegt wird.

Im zweiten Drittel haben die Slowaken deutliche Vorteile und nehmen das Tor der Österreicher unter Beschuss. ÖEHV-Torhüter Bernd Starkbaum, der nachher als bester Spieler ausgezeichnet wird, kann sich ein paar Mal auszeichnen.

Die Ratushny-Truppe präsentiert sich vor dem gegnerischen Tor als die effizientere Mannschaft, wobei beide Treffer im Mitteldrittel von unglücklichen Aktionen des slowakischen Torhüters begleitet sind.

Sowohl beim Weitschuss von Pallestrang nach Vorarbeit der Petrik-Brüder, als auch bei der mit einem Wristshot abgeschlossenen Einzelaktion von Lebler sieht Patrik Rybar nicht glücklich aus.

Zufriedenheit beim Team

Im dritten Drittel ist die Partie wieder offener. Die Österreicher verabsäumen es, aus ihren Powerplay-Situation Kapital zu schlagen und für eine frühe Entscheidung zu sorgen.

So kommen die Slowaken spät, aber doch noch zum Anschlusstreffer. Aus einem Konter schlägt Jakub Gasparovic (55.) zu. Zu mehr reicht es in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr.

Im ÖEHV-Lager ist der Jubel über das gelungene Comeback nach dem verpatzten Slowenien-Spiel groß.

"Heute sind wir wie ein Team aufgetreten. Wir haben von Anfang bis zum Ende ein sehr gutes Spiel gemacht", so Manuel Ganahl. "Auf das können wir sicher aufbauen", meint der Stürmer.

Sehr zufrieden gibt sich auch Niki Petrik. "Wir wollten eine Reaktion zeigen, das ist uns gelungen", sagt der Kärntner.

Textquelle: © APA/LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare