Frühe Führung reicht den Caps nicht zum Sieg

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Die Black Wings Linz kamen in der 19. EBEL-Runde zu einem 2:1-Sieg über die Vienna Capitals. Gamache sorgte bereits nach 23 Sekunden für die Wiener Führung, Hofer (19.) und McLean (48.) drehten die Partie aber zu Gunsten der Hausherren.

Innsbruck und der KAC lieferten sich ein Torfestival. Die Haie gingen früh 4:0 in Führung, danach ging es hin und her, am Ende siegte der HCI 6:5. Dornbirn setzte sich vor heimischen Publikum überraschen deutlich mit 4:0 gegen Tabellenführer Salzburgdurch. Die Graz99ers verloren gegen Fehervar 2:5.

Ljubljana-Znojmo endete 3:5, Bozen entschied eine torlose Partie im Shootout mit 1:0 für sich, den Siegtreffer erzielte McMonagle.

LAOLA1 hat alle Facts zur 19. EBEL-Runde: 

Black Wings Linz - Vienna Capitals 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)

Tore: Hofer (19.), McLean (48.) bzw. Gamache (1.)

Linz, 4.865 Zuschauer. Strafminuten: 12 bzw 18.

Unnötig: Die Wiener präsentierten sich im ersten Drittel klar besser, setzten sich im Mitteldurchgang aber durch unnötige Strafen selbst unter Druck und verloren den Spielfluss.

Frühstart: Nach exakt 23 Sekunden zappelte der Puck erstmals im Netz. Die Gäste aus Wien starteten hellwach und nutzten den ersten Patzer der Linzer zur extrem frühen Führung. Allerdings versäumte man es in der Schockphase der Black Wings nachzulegen und gab die Spielkontrolle aus der Hand.

Revanche: Nachdem es den Wienern beim ersten Aufeinandertreffen in Linz gelang, die Partie in der Overtime zu ihren Gunsten zu drehen, waren es dieses Mal die Linzer, die sich zurück in die Partie kämpfen mussten. Vom "besten Powerplay der Liga" war heute allerdings nichts zu sehen, beide Treffer der Linzer fielen bei Gleichstand auf dem Eis.

 

HC Innsbruck - KAC 6:5 (3:0,1:3,2:2)

Tore: Schramm (5., 11.), Hahn (9., 40.), Schaus (42., 45.) bzw. Hundertpfund (23., 45.), Harand (24.), Geier (34./PP), Walker (43.) 

Innsbruck, 1.800 Zuschauer. Strafminuten: je 8.

Effizienz pur: Nach 21 gespielten Minuten lautete das Schussverhältnis 15:6 für den KAC. Der Spielstand? 4:0 für den HC Innsbruck. Die Haie zeigten sich zu Beginn extrem abgezogt vor dem gegnerischen Gehäuse, weswegen KAC-Coach Doug Mason seinen Goalie Pekka Tuokkola bereits nach 11 Minuten durch Bernd Brückler ersetzte.

Doppelpack-Wahnsinn: Wenn insgesamt elf Tore fallen, ist es nicht verwunderlich, dass sich so mancher Akteur mehrfach in die Schützenliste einträgt. Dass aber gleich vier Cracks je zwei Treffer erzielen, ist dann doch eine Seltenheit. Wir gratulieren Fabio Schramm, der übrigens seine ersten beiden Scorerpunkte in dieser Saison verbuchen konnte, Derek Hahn, Nick Schaus und Thomas Hundertpfund.

Nicht genau genug: Ja, der KAC hat die ersten 20 Minuten verschlafen, danach war der Rekordmeister in Innsbruck aber nicht wirklich vom Glück verfolgt. Gleich drei Stangenschüsse zeugen vom Abschluss-Pech der Rotjacken in dieser Partie. Das Schussverhältniss lautete nach 60 Minuten übrigens 45:22 für die Gäste aus Klagenfurt.

 

Dornbirner EC - RB Salzburg 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Tore: MacKenzie (8./PP), D'Aversa (21.), Livingston (31./PP), Arniel (56./EN)

Dornbirn, 3.820 Zuschauer. Strafminuten: je 10.

Zu Null: Zum zweiten Mal in dieser Saison blieb der Meister ohne eigenes Tor - vor drei Wochen hatten die Black Wings die Salzburger vor deren Publikum mit 3:0 gedemütigt. Just gegen jene Linzer feierten die Bulldogs Anfang Oktober ihr einziges bisheriges Shutout der Saison.

Offensivpower: Dass die Defensive der Bulldogs zu den besten der Liga gehört ist kein Geheimnis, aber vier Tore sind für die Vorarlberger kein alltägliches Erlebnis. Die Mannen aus dem Ländle schossen zwar weniger oft auf das Tor als die fehlerhaften Gäste, zeigten sich dafür ungewohnt effizient.

Sorgt für Spannung: Durch den Sieg rückten die Bulldogs bis auf fünf Punkte an den Tabellenführer heran, die ersten fünf Teams trennen inzwischen nur mehr sechs Punkte.

 

Graz99ers - Fehervar AV19 2:5 (0:2,1:2,1:1)

Tore: Woger (28., 56.) bzw. Francis (2.), Banham (10., 30.), Connolly (33.), Sziranyi (50.) 

Graz, 2.190 Zuschauer. Strafminuten: 14 bzw. 8.

Es kann nur besser werden: Die Fans im Bunker sahen ein unglückliches Debüt von Ales Kranjc, der viele Fehler im Spielaufbau hatte und auch bei zwei Gegentreffern indirekt mitverantwortlich war.

Im falschen Spiel: 19 Runden mussten gespielt werden, ehe sich Daniel Woger endlich in die Torschützenliste eintragen konnte. Leider ging dem Stürmer im falschen Spiel der Knopf auf, waren seine beiden Treffer doch nur Ergebnis-Kosmetik.

Oldie but goldie: Frank Banham ist trotz seines fortgeschrittenen Alters noch immer einer der besten Offensiv-Akteure der EBEL. Auch heute drückte er dem Spiel der Ungarn mit zwei Treffern und einem Assist seinen Stempel auf.

 

HC Bozen - VSV 1:0 n.P. (0:0,0:0,0:0,0:0,1:0)

Tor: McMonagle (entscheidender Penalty)

Bozen. 2.078 Zuschauer, Strafminuten: 6 bzw. 12.

Glas halb voll: Villachs Neo-Coach Greg Holst konnte zwar in seinem ersten Spiel nicht gewinnen, immerhin holte er aber einen Punkt. Diesen hatten die Adler vor allem ihrer defensiven Grundordnung zu verdanken. Da sich aber auch Bozen hauptsächlich aufs Verteidigen konzentrierte, kam es zu sehr wenigen Torchancen. Einzig bei 3 gegen 3 in der Overtime, kam so etwas wie Tempo auf. Das sagt zu diesem Spiel eigentlich alles.

 

Olimpija Ljubljana - HC Znojmo 3:5 (1:0,0:3,2:2)

Tore: Logar (20.PP), Koblar (42.), Planko (49.) bzw. Lattner (22.PP), Bartos (25.PP), Yellow Horn (40.,52.PP), Rehus (59.EN) 

Ljubljana, 800 Zuschauer, Strafminuten: 10 bzw. 12.

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