RB Salzburg - HC Znojmo 4:2 (0:0, 2:0, 2:2)
Tore: Ledin (34.), Heinrich (36.), Trattnig (54./PP), Hughes (59.) bzw. Sedivy (42.), Podesva (51.)
Salzburg, 3.200 Zuschauer. Strafminuten: 2 bzw. 4
Stand in der "Best of Seven"-Serie: 1:0
111 Sekunden – Mit einem Doppelschlag schockten die Salzburger die Gäste im zweiten Drittel. Bis zum Führungstreffer war die Partie komplett offen, Znojmo hatte sogar leichtes Übergewicht. Nach dem zweiten Tor spielte der Meister mit breiterer Brust, schien sich am Anfang des dritten Drittels seiner Sache aber schon zu sicher zu sein, was sofort bestraft wurde.
„Nur quer bist wer“ – Blöd nur, wenn der riskante Querpass vor dem eigenen Tor vom gegnerischen Stürmer locker abgefangen wird und dessen Kollege nach einer Ablage nur noch einschieben muss. Für die unfreiwillige Vorarbeit zum 2:0 würde selbst ein U10-Spieler schon viele böse Blicke ernten – im Finale der EBEL darf so ein Fehler einfach nicht passieren.
"Es war eine Dummheit" - Andre Lakos fand nach dem Schlusspfiff harte Worte für den neugebackenen Liga-MVP Colton Yellow Horn, der mit seinem Revanche-Haken gegen Daniel Welser nicht nur einen 3 gegen 2 Konter seiner Mannschaft unterband, sondern auch noch jenes Powerplay ermöglichte, welches Salzburg-Kapitän Trattnig zur Vorentscheidung nutzte.